Center for Cross-Cultural Management
Das Center for Cross-Cultural Management (CCM) untersucht die menschliche Dimension des internationalen Geschäfts und des organisatorischen Wandels. Wir analysieren, wie multinationale Organisationen und Teams komplexe interkulturelle Interaktionen in Internationalisierungsprozessen bewältigen, einschliesslich Fusionen und Übernahmen, Joint Ventures und strategischer Partnerschaften.
Interkulturelle Zusammenarbeit verstehen wir als fortlaufenden Prozess des Wandels und der Entscheidungsfindung, in dem kulturelle Unterschiede, manageriale Kognitionen und Dynamiken nationaler Identität den Erfolg auf internationalen Märkten prägen. Zunehmend werden diese Dynamiken auch durch die Digitalisierung und neue Formen der Mensch-KI-Zusammenarbeit beeinflusst, die verändern, wie Führungskräfte entscheiden, koordinieren und Vertrauen aufbauen.
Ein politisiertes Umfeld, kulturelle Komplexitäten und digitale Disruptionen verändern grundlegend, wie Unternehmen internationales Geschäft betreiben, Wettbewerbsvorteile sichern und neue Märkte erschliessen. Die stark exportorientierten Schweizer KMU und Konzerne passen ihre Internationalisierungsstrategien kontinuierlich an diese geo-kulturellen Herausforderungen an. Grenzüberschreitende Partnerschaften — wie Allianzen, Joint Ventures sowie Fusionen und Übernahmen — gewinnen ebenso wie die internationale Expansion von Produktions- und F&E-Aktivitäten strategisch an Bedeutung.
Am Center for Cross-Cultural Management (CCM) untersuchen wir Internationalisierungsprozesse und grenzüberschreitende Partnerschaften und zeigen, dass ihr Erfolg nicht allein von formalen Verträgen und Strukturen abhängt, sondern von kulturellen und identitätsbezogenen Prozessen, Führungsdynamiken sowie den politischen Kontexten, in denen sie stattfinden. Ob Unternehmen auf internationalen Märkten erfolgreich sind oder scheitern, entscheidet sich genau daran. Diese Erkenntnisse fliessen direkt in unseren CAS Leading Change in International Business ein und befähigen Führungskräfte, politische Verschiebungen, kulturelle Komplexität und digitale Disruption in unternehmerische Chancen zu verwandeln.
Unsere Forschung basiert auf empirischen Studien in Lateinamerika, Asien und Europa — unter Einsatz qualitativer und quantitativer Methoden, um zu erfassen, wie Internationalisierungsprozesse in der Praxis verlaufen. Diese Erkenntnisse prägen unser gesamtes Handeln — von Lehre und Forschung über die Weiterbildung bis hin zu Beratungsleistungen — und rüsten Führungskräfte für die Komplexität des internationalen Geschäfts.