Center for Animal Rights and the Environment (CARE)
Das Center for Animal Rights and the Environment (CARE) ist ein Zentrum für Forschung und Lehre, das sich den Tierrechtsstudien und den Interdependenzen zwischen Menschen, Tieren und Umwelt widmet.
Aktuelles
CARE begrüsst drei neue Teammitglieder
Mit John Hader, Katherine Hermans und Finn Nina Hasler erhält CARE Verstärkung in Forschung und Koordination. Die drei bringen unterschiedliche fachliche Hintergründe und wertvolle Erfahrungen in das Team ein.
CARE offiziell mit Eröffnungskonferenz lanciert
Am 15. Januar 2026 feierte CARE seine offizielle Lancierung mit der internationalen Konferenz «Animal Rights: Between Idealism and Realism» im Casinotheater Winterthur. Rund 100 Teilnehmende diskutierten aktuelle Fragen rund um Tierrechte.
Defund Meat Symposium auf dem Verfassungsblog
Das Symposium «Defund Meat» versammelt Beiträge zur Rolle staatlicher Finanzierung und Förderung der Fleischindustrie. Den Auftakt bildet ein Beitrag von CARE-Direktorin Saskia Stucki.
Über CARE
Donatorinnen und Donatoren
CARE ist ein drittmittelfinanziertes Forschungs- und Lehrzentrum. Wir danken Martin Haefner, Dr. Florentina Dietrich und der Haldimann-Stiftung für namhafte Donationen, welche die langfristige Finanzierung von CARE ermöglichen.
Team
Koordination
Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen und Assistierende
Gastforscherinnen und Gastforscher
Wir freuen uns über Anfragen von Wissenschaftler/innen, deren Forschung an der Schnittstelle von Tierrechten, Menschenrechten und Umwelt in einem weiten Sinne mit der Forschung von CARE verbunden ist. Wenn Sie an einem Forschungsaufenthalt bei uns interessiert sind, senden Sie uns bitte eine kurze Beschreibung Ihres geplanten Projekts, Ihren Lebenslauf sowie Ihre bevorzugten Aufenthaltsdaten. Forschungsaufenthalte an unserem Zentrum sind in der Regel selbstfinanziert, allerdings stehen begrenzte Stipendien für Wissenschaftler/innen aus dem Globalen Süden zur Verfügung.
Gastforschungsprogramm und Stipendien für den Globalen Süden
CARE freut sich über Interessenbekundungen von Gastforschenden, deren Arbeit einen Bezug zu Tierrechten, Menschenrechten und Umweltfragen aufweist. Die Aufenthalte werden in erster Linie selbst finanziert, es stehen jedoch möglicherweise begrenzte Stipendien für Wissenschaftler*innen aus dem Globalen Süden zur Verfügung.
Kooperationspartner
Veranstaltungen
Vergangene Veranstaltungen
Forschungsprojekte
Oxford Handbook of Global Animal Law
The Oxford Handbook of Global Animal Law establishes the field of Global Animal Law, which engages with the legal status and protection of animals in today’s globalised world. It is co-edited by Anne Peters (MPIL Heidelberg), Kristen Stilt (Harvard Law School), and Saskia Stucki (ZHAW), and involves more than 130 authors from all over the world.
Transformative Meat Governance (transformEAT)
Meat sits at the heart of the “One Health” triad, causing harm to human, animal, and ecosystem health. While there is increasing recognition of the need for transformation of the meat-centric food system, current political and legal governance frameworks are not conducive to – and may even be preventative of – the needed change. This project aims to conceptualize and operationalize the novel concept of “transformative meat governance” by identifying legal barriers and legal levers for achieving food system transformation towards a One Health-aligned food system.
Tier-Rechtsprechung der Schweiz
Welche Leitlinien und Entwicklungstendenzen prägen die schweizerische Rechtsprechung zum Tierrecht? Wie werden zentrale Konzepte wie «Tierwürde» oder «Wohlergehen des Tieres» ausgelegt und welche Rolle kommt ihnen in der Rechtsprechung zu? Das Forschungsprojekt «Tier-Rechtsprechung der Schweiz» untersucht einschlägige Urteile, um Antworten auf diese Fragen zu finden.
CARE Workshop
Der CARE Workshop bietet etablierten und Nachwuchsforschenden einen Raum, um laufende Arbeiten und Forschungsideen im Bereich des Tierrechts vorzustellen und in einem kleinen, kollegialen Kreis zu diskutieren. Das hybrid stattfindende Workshop-Format ist offen für internationale und interdisziplinäre Forschende. Die Workshops fördern den wissenschaftlichen Austausch und bieten Raum für konstruktives Feedback.
Weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen folgen.
Praxis-Workshops
Die Praxis-Workshops sollen Fachpersonen aus Wissenschaft und Praxis zusammenbringen, um aktuelle Fragen und Herausforderungen des Tierschutzrechts zu diskutieren. Der Austausch soll wissenschaftliche Erkenntnisse für die Praxis nutzbar machen und zugleich neue Impulse für die angewandte Forschung geben.
Weitere Informationen zu Themen und Terminen folgen.
Agora Animalia
Agora Animalia – Der Treffpunkt für Fragen rund um Tiere, Recht und Gesellschaft
Was Sie schon immer über Tiere, ihre Rechte und ihre Rolle in unserer Gesellschaft wissen, fragen oder diskutieren wollten: Agora Animalia bietet Raum für einen offenen Austausch zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit.
CARE lädt Interessierte ein, aktuelle Fragen und Entwicklungen rund um Tiere, Recht und Gesellschaft gemeinsam zu diskutieren.
CARE Award
Der CARE Award wird jährlich für eine herausragende wissenschaftliche Publikation im Bereich des Tierrechts verliehen. Die/der Gewinner/in wird durch eine internationale Jury selektiert. Weitere Informationen zu den Teilnahmevoraussetzungen und zum Nominationsverfahren folgen in Kürze.
Betreuung von Bachelorarbeiten
Gerne betreuen wir Bachelorarbeiten von ZHAW-Studierenden im Bereich des Tierrechts. Interessierte Studierende können sich mit einer ersten Themenidee oder für eine unverbindliche Besprechung möglicher Themen an uns wenden.
Medien und Publikationen
- Ebranler l’anthropocentrisme par le droit - Le Courrier, Le Courrier, 29. Januar 2026
- «Gegenwind ist ein konstanter Begleiter meiner Arbeit», Interview, UZH News, 16. September 2025
- „Klimakiller Fleisch?“, Interview mit RadioX, 17. Juli 2025
- «Trans-Farmation»: Mehr Vielfalt vom Acker bis zum Teller, SRF Trend, 7. März 2025
- «Fleisch müsste mehr als doppelt so teuer sein», Interview, 20 Minuten, 20. Februar 2025
- Kunnen we met rechtspraak de vleesindustrie en overheden tot de orde roepen?, Studio Plantaardig, 14. Februar 2025
- Shitstorm gegen Veggie-Days? Die Zeiten sind vorbei!, der Freitag, 30. Januar 2025
- Can We Stop Paying the Polluters? A Report on the Defund Meat Conference, Vegconomist, 29. Januar 2025
- „Wir müssen über Fleisch reden“, Rhein-Neckar-Zeitung, 21. Januar 2025
Saskia Stucki: Art. 1, in: Gieri Bolliger et al (Hrsg.), Kommentar zum Tierschutzgesetz (TSchG), Schulthess 2026, S. 55-68
Andrea Ford, Lisa Boden, Paulo Ferinho, Saana Jukola, Lucy Robertson, Saskia Stucki, Jakob Zinsstag: Defining One Health: Environment versus ecosystem, CABI Digital Library, 20. Mai 2026
Saskia Stucki: Defund Meat: A Call for Transformative Meat Governance, VerfBlog, 2025/10/01, https://verfassungsblog.de/defund-meat-intro/, DOI: 10.59704/2340b81ccf69dbc1
Saskia Stucki, Zur Notwendigkeit einer transformativen Fleisch-Governance, Nachhaltigkeitsrecht 5 (2025)
Saskia Stucki, Emerging Animal Rights and Their Anthropo-, Zoo- and Ecocentric Justifications, EJIL:Talk!, 23 April 2025
Saskia Stucki, André Nollkaemper, Cesare Romano & Anne Peters, The Heidelberg Declaration on Transforming Global Meat Governance, EJIL:Talk!, 13. März 2025
Saskia Stucki, One Rights: Human and Animal Rights in the Anthropocene (Springer 2023)
Saskia Stucki, Animal Warfare Law and the Need for an Animal Law of Peace: A Comparative Reconstruction, 71 American Journal of Comparative Law 189-233 (2023)
Saskia Stucki & Visa Kurki, Animal Rights, in: Mortimer Sellers & Stephan Kirste (eds.), Encyclopedia of the Philosophy of Law and Social Philosophy, 98-103 (Springer 2023)
Saskia Stucki, Zur Sache: Es geht um die Wurst, MaxPlanckForschung 1/2023, p 12-15
Saskia Stucki, Klimaschutz geht durch den Magen: Die Schweizer Massentierhaltungsinitiative und ihre klimapolitische Bedeutung, Verfassungsblog, 13. September 2022
Saskia Stucki, Guillaume Futhazar, Tom Sparks, Bruce Ackerman, Fatou Bensouda, Lalit Bhasin, David R. Boyd, Chunghwan Choi, Martyn Day, Eduardo Ferrer Mac-Gregor Poisot, Idayat Hassan, Donald W. Kaniaru, Helen Keller, Viviana Krsticevic, Antonio Oposa Jr, Anne Peters, Paulo Sérgio Pinto de Albuquerque, Flavia Piovesan, Caleb Pollard & Christina Voigt, World Lawyers' Pledge on Climate Action, 51 Environmental Policy and Law 371-376 (2021)
Saskia Stucki, Menschenrechte für Tiere: Zur Verrechtlichung einer Idee, deren Zeit gekommen ist, in: Frank Adloff & Tanja Busse (eds), Welche Rechte braucht die Natur? Wege aus dem Artensterben, 147-158 (Campus 2021)
Saskia Stucki, Towards a Theory of Legal Animal Rights: Simple and Fundamental Rights, 40 Oxford Journal of Legal Studies 533-560 (2020)
Saskia Stucki & Tom Sparks, The Elephant in the (Court)Room: Interdependence of Human and Animal Rights in the Anthropocene, EJIL: Talk! 9 June 2020
Tom Sparks, Visa Kurki & Saskia Stucki, Editorial: Animal Rights – Interconnections with Human Rights and the Environment, 11 Journal of Human Rights and the Environment 149-155 (2020)
Saskia Stucki, (Certified) Humane Violence? Animal Welfare Labels, the Ambivalence of Humanizing the Inhumane, and What International Humanitarian Law Has to Do with It, 111 AJIL Unbound 277–281 (2017)
Saskia Stucki & Juan C Herrera, Habea(r)s Corpus: Some Thoughts on the Role of Habeas Corpus in the Evolution of Animal Rights, International Journal of Constitutional Law Blog, 4 November 2017
Saskia Stucki, Die Nutzung kommt vor dem Schutz – und andere Lehren aus der neuen Küken-Rechtsprechung, 7 Rechtswissenschaft 521–541 (2016)
Saskia Stucki, Toward Hominid and Other Humanoid Rights: Are We Witnessing a Legal Revolution?, Verfassungsblog, 30 December 2016
Saskia Stucki, Grundrechte für Tiere: Eine Kritik des geltenden Tierschutzrechts und rechtstheoretische Grundlegung von Tierrechten im Rahmen einer Neupositionierung des Tieres als Rechtssubjekt (Nomos 2016)
