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School of Management and Law

Tagung zum Recht des Heimatschutzes und der Denkmalpflege

Kommunikation in Heimatschutz und Denkmalpflege: Zwischen Fachsprache, Eigentümerinteressen und politischer Verantwortung

Donnerstag, 21. Mai 2026

Wie wird über Schutzanliegen kommuniziert? Wie gelingt die Verständigung zwischen Fachstellen, Behörden, Eigentümerschaft, Politik und Öffentlichkeit? Und wo liegen die Grenzen gelingender Kommunikation, wenn unterschiedliche Interessen, Erwartungen und Sprachen aufeinandertreffen?

Heimatschutz und Denkmalpflege sind in besonderem Mass auf Kommunikation angewiesen. Schutzentscheide müssen begründet, Verfahren verständlich gemacht, Interessen eingeordnet und Konflikte ausgehalten werden. Gerade im Spannungsfeld von Baukultur, Verdichtung, Unterhalt und Eigentum zeigt sich, dass die Qualität der Kommunikation wesentlich mitentscheidet über Akzeptanz, Widerstand und letztlich auch über die Tragfähigkeit von Lösungen.

Die 12. Tagung zum Recht des Heimatschutzes und der Denkmalpflege widmet sich diesen Fragen aus interdisziplinärer Perspektive. Sie bringt Stimmen aus Rechtswissenschaft, Verwaltung, Praxis und Forschung zusammen und fragt danach, wie heute über Denkmalpflege gesprochen wird – und wie gesprochen werden sollte.

Die Tagungsreihe

Das bauliche Erbe trägt zum Wohlergehen der Menschen bei. Denkmal bedeutet Ge­dächtnishilfe und Erinnerungszeichen. Das Recht schützt diese ideellen Werte und schränkt damit das private Eigentum und die Möglichkeiten behördlicher Raumgestaltung ein. Dennoch geraten heute Landschaften, Ortsbilder sowie Natur- und Baudenkmäler stärker unter Druck – im Kontext von Bauboom, Verdichtung und jüngst der Energiewende. Konflikte in konkreten Fällen nehmen zu. Die Tagungsreihe der ZHAW School of Management and Law hat zum Ziel, aktuelle Fragen aus diesem Kontext fächerübergreifend zu thematisieren. Sie leistet damit einen Beitrag zu einem Recht des Heimatschutzes und der Denkmalpflege, das unserer Gesellschaft und künftigen Generationen gerecht wird.

Veranstalter

Das Institut für Regulierung und Wettbewerb widmet sich der Vielfalt von Verknüpfungen von Staat und Wirtschaft auf nationaler und internationaler Ebene. Besondere Aufmerksamkeit schen­ken wir den neuartigen Verwaltungstätigkeiten: Die Staatsverwaltung begegnet der Wirt­­­schaft heute nicht nur hoheitlich, sondern erfüllt ihre Aufgaben auch unter Einbezug von Leis­tungen Privater. Sie kauft zum Beispiel Leistungen auf dem Markt ein, kooperiert mit pri­vaten Unternehmen und kann selbst wirtschaftliche Tätigkeiten erbringen.

Organisation

Datum

Donnerstag, 21. Mai 2026
13.00 bis 17.00 Uhr
Kaffee ab 12.30 Uhr
im Anschluss Apéro

Veranstaltungsort

ZHAW School of Management and Law
Aula, Gebäude SW, Volkartgebäude
St.-Georgen-Platz 2, 8400 Winterthur

Kosten

CHF 135.-

Anmeldung

Die Veranstaltung ist öffentlich. Anmeldungen werden bis am 19. Mai 2026 entgegengenommen.

Bisherige Tagungen

8. Mai 2025

Gärten und Freiräume im Spannungsfeld von Denkmalschutz, Planung und Natur
Flyer mit Programm 2025 (PDF 338 kB)
Tagungsbericht 2025 (PDF 344 kB)

23. Mai 2024

Jubiläum
Flyer mit Programm 2024 (PDF 294 kB)
Tagungsbericht 2024 (PDF 281 kB)

23. Mai 2023

Situationswert und Verdichtung
Flyer mit Programm 2023 (PDF 351 kB)
Tagungsbericht 2023 (PDF 2.89 MB)

7. September 2022

Solaranlagen
Flyer mit Programm 2022 (PDF 406 kB)

1. September 2021

Kommissionen

20. November 2020

Ästhetik

8. März 2019

Unterschutzstellung

27. Februar 2018

Interessenabwägung

23. August 2017

Inventare

28. Februar 2017

Das Denkmalgutachten

29. August 2016

Aktuelle Fragen zum Begriff des Denkmals