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School of Management and Law

CAS Prozessdigitalisierung

Prozessdigitalisierung ist der Kern der Wirtschaftsinformatik. Und das schon seit über 50 Jahren! Dieses CAS vermittelt eine fundierte Basis für alle die Prozessautomatisierung und Prozessunterstützung im Unternehmen umsetzen wollen. Beginnend bei exzellenter Modellierung in BPMN bis hin zu Agentic Process Automation schauen wir alles Hands-On an.

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Auf einen Blick

Abschluss:

Certificate of Advanced Studies ZHAW in Prozessdigitalisierung (12 ECTS)

Start:

17.08.2026

Dauer:

Kosten:

CHF 8'340.00

Bemerkung zu den Kosten: 

  • MAS-Teilnehmende erhalten einen Rabatt von CHF 1‘000.00
  • die vollständigen Studiengebühren sind vor Studienbeginn zu begleichen
  • in den Studiengebühren sind die Einschreibe- und Prüfungsgebühren sowie sämtliche kursrelevanten Unterlagen enthalten (exkl. Nachprüfungskosten)

Durchführungsort: 

ZHAW School of Management and Law / Campus St.-Georgen-Platz, 8401 Winterthur

Unterrichtssprache:

Deutsch

Weiterführende Informationen: 

Es besteht eine Präsenzpflicht von 80%.
 

Ziele und Inhalt

Zielpublikum

Der CAS richtet sich an Personen unterschiedlicher Branchen, die sich der Prozessdigitalisierung stellen und ihre Prozesse mit geeigneten technischen Hilfsmitteln automatisieren möchten. Insbesondere richtet sich der Kurs an alle Personen, die in Digitalisierung mehr als den Ersatz von Menschen sehen und Systeme zur Unterstützung von Zusammenarbeit und operativer Prozessausführung gestalten möchten.

Ziele

Nach Abschluss des CAS

  • kennen Sie den BPM-Lebenszyklus und damit alle Phasen, denen strategische und operative Tätigkeiten des Prozessmanagements zugeordnet sind,
  • können Sie anspruchsvolle IST- und SOLL-Prozessmodelle erstellen mit dem Modellierungsstandard BPMN (Business Process Model and Notation),
  • können Sie bestehende Prozesse auf Stärken und Schwächen analysieren,
  • können Sie Verbesserungspotentiale identifizieren, darunter insbesondere Digitalisierungs- und Automatisierungspotentiale,
  • können Sie die Eignung zahlreicher Technologien für die Realisierung identifizierter Verbesserungspotentiale beurteilen,
  • können Sie fundierte Konzepte für verbesserte SOLL-Prozesse in der Praxis erstellen,
  • können Sie mit Agentic / Vibe Coding sowie Low Code-Plattformen realitätsnahe Prototypen als Entscheidungsgrundlage erstellen.

Inhalt

Modul 1: Prozessmanagement (6 ECTS)

  • BPM-Lebenszyklus und -grundlagen
  • Business Process Model and Notation (BPMN)
  • Prozesssimulation
  • Process & Task Mining
  • Prozessgestaltung und -optimierung
  • Prozesscontrolling
  • Gruppenarbeit: Von Ist-Analyse bis Soll-Konzeption eines realen Prozesses

Modul 2: Prozessautomatisierung (6 ECTS)

  • Begriffe der Prozessautomatisierung
  • Digitalisierungspotenziale erkennen
  • Standardsoftware
  • Systemintegration
  • Workflow Management Systeme
  • Robotic Process Automation
  • Conversational AI (Chat- & Voicebots)
  • Von der Idee zur Umsetzung mit Schwerpunkt Technologiebeurteilung
  • Von AI-Assistenten bis Agentic Process Automation
  • Gruppenarbeit: Von Soll-Konzeption bis implementiertem Prototyp des realen Prozesses

Der CAS kann einzeln oder als Teil des MAS Business Engineering oder des MAS Supply Chain and Operations Management absolviert werden.

Methodik

Die Lerninhalte des CAS werden vermittelt über (Gast)referate sowie Lernvideos im Selbststudium. Durch Lehrgespräche und den Austausch in Gruppen profitieren die Teilnehmenden von den Erfahrungen der übrigen Teilnehmenden. Mehrheitlich als Gruppenarbeit durchgeführte praxisnahe Übungen erlauben zudem das Anwenden und damit Festigen des vermittelten Wissens. 

Anstelle einer klassischen Prüfung wird im Modul 1 ein Prozessverbesserungsprojekt und im Modul 2 ein darauf aufbauendes Automatisierungsprojekt als Gruppenarbeit durchgeführt – dabei bemühen wir uns um die Bildung ausgewogener Gruppen bezüglich kaufmännischen und technischen Skills. Falls Sie wenig technische Vorkenntnisse mitbringen, ist dies völlig in Ordnung, aber wir erwarten eine hohe Bereitschaft, sich mit technischen Dingen konzeptionell zu beschäftigen und mithilfe von Windsurf (Agentic Coding) sowie Microsoft Power Plattform (Low Code-Plattform) Prototypen zu erstellen.

Aufwand: Der Unterricht umfasst mindestens 2 mal 60 Kontaktstunden. Zum Erlangen der Modulziele ist mit zusätzlichen 90 Stunden Projektarbeit und Selbststudium insbesondere in Form von Lernvideos pro Modul zu rechnen. 
Die Erfahrung bisheriger Teilnehmer:innen zeigt, dass ein Arbeitspensum von mehr als 80% neben dem CAS als äusserst belastend wahrgenommen wird.

Wenn Sie einen kleinen Einblick haben möchten, in welche Richtung die Praxisprojekte gehen, lesen Sie doch diesen Blog-Beitrag.

Mehr Details zur Durchführung

Der Präsenzunterricht findet freitags mehrheitlich vor Ort und samstags mehrheitlich online via MS Teams statt. In einzelnen Wochen finden ergänzend abends optionale Online-Fragerunden an anderen Wochentagen statt – diese Termine sind ebenfalls im Terminplan aufgeführt.

Beratung und Kontakt

Veranstalter

Dozierende

Anmeldung

Zulassungskriterien

Der Zertifikatslehrgang richtet sich an

  • Absolventinnen und Absolventen von Hochschulen (FH/Universität) mit mind. 3 Jahren Berufserfahrung
  • sowie an Berufsleute ohne Hochschulabschluss mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung und entsprechenden Weiterbildungsausweisen (höhere Fachschule oder höhere Fachprüfung mit eidg. Fachausweis/Diplom).

Über die definitive Zulassung entscheidet die Studienleitung.

Anmeldeinformationen

  • Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.

Startdaten und Anmeldung

Start Anmeldeschluss Anmeldelink
17.08.2026 17.06.2026 Anmeldung

Downloads und Broschüre

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