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School of Management and Law

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ZHAW-Doktorandin Adina Arth in die Junge Akademie Schweiz gewählt

Adina Arth, Doktorandin an der ZHAW School of Management and Law (SML), ist neu Mitglied der Jungen Akademie Schweiz. Mit ihrer Projektidee setzte sie sich gegen zahlreiche Mitbewerbende durch.

Adina Arth, Doktorandin an der ZHAW School of Management and Law und der Universität St. Gallen wurde per 1. Mai 2026 als Mitglied in die Junge Akademie Schweiz gewählt. Die Junge Akademie Schweiz fördert herausragende Nachwuchsforschende mit innovativen Projektideen. Sie schafft ein Netzwerk, das die Zusammenarbeit an der Schnittstelle von Wissenschaft, Gesellschaft und Politik vorantreibt. Eine Mitgliedschaft ist jeweils auf fünf Jahre ausgelegt. Für Adina Arth ist es eine grosse Ehre, eines von sechs neugewählten Mitgliedern zu sein. «Mich motiviert insbesondere das Zusammenspiel von Wissenschaft, Praxis und Gesellschaft innerhalb der Akademie sowie der Austausch mit anderen jungen Forschenden. Ich möchte eine Stimme für andere junge Wissenschaftler:innen sein und schätze den inter- und transdisziplinären Ansatz des Netzwerks.»

Doch was bedeutet die Wahl für sie beruflich? Zum einen erhält die Doktorandin praktische Unterstützung in Form eines Mentoring-Programms und durch Netzwerkanlässe. Zum anderen hat sie bei der Bewerbung ein persönliches Projekt vorgestellt, das sie nun mit anderen Forschenden aus unterschiedlichsten Disziplinen umsetzen möchte. Konkret faszinieren Adina Arth die Bereiche Wirtschaft und Biodiversität. Natur- und Artenvielfalt seien Grundlage für eine funktionierende Welt, aber auch für die Wirtschaft. Gleichzeitig hätten wirtschaftliche Akteur:innen einen grossen, häufig negativen Einfluss auf die Umwelt. Genauso können Unternehmen Chancen realisieren, wenn sie nachhaltiger wirtschaften. In ihrer Dissertation untersucht die Doktorandin, wie Individuen in Unternehmen einen ökologisch nachhaltigen Wandel voranbringen können.  Um Lösungen zu finden ist für sie eine stärkere Zusammenarbeit über verschiedene Disziplinen hinweg wichtig.  In der Schweiz gäbe es bereits zahlreiche Forschungsgruppen, die sich mit diesen Themen auseinandersetzen, aber sie seien selten miteinander verbunden. Dafür brauche es eine gemeinsame Forschungsagenda und ein übergreifendes Ziel.

Die Projektidee der jungen Forscherin passt zum Leitsatz der Jungen Akademie Schweiz: Ihre Mitglieder zeichnen sich durch eine Vision für eine von Offenheit, Inklusion und Verantwortung geprägten Wissenschaft aus. Auch für Adina Arth sind dies wichtige Werte. Sie wünscht sich eine Forschung mit Respekt und demokratischen Grundwerten. Forschende tragen viel Verantwortung und können mit ihrer Arbeit noch stärker zur Lösung ökologischer Herausforderungen beitragen. 

Kontakt

Adina Arth
Telefon +41 (0) 58 934 67 91
E-Mail adina.arth@zhaw.ch