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School of Management and Law

The Global Alumni Pulse: Was Absolvent:innen weltweit bewegt

Während des Weltwirtschaftsforums in Davos trafen sich Deans führender Business Schools und CEOs, um über die Herausforderungen in der Wirtschaftspädagogik und Führungskräfteausbildung zu sprechen.

Ein ausführliches Video der Panel-Diskussion wird demnächst hier verfügbar sein. 

Grundlage der Panel-Diskussion war eine weltweite Befragung unter Alumni, initiiert von der Financial Times, der Ehren­gesellschaft Beta Gamma Sigma und der ZHAW School of Management and Law. Die Erkenntnisse aus der Umfrage bilden den Global Alumni Pulse. Dieser ist ein daten­basiertes Instrument, das darauf ausgelegt ist, die Entwicklung der Führungs­erwartungen, Führungs­kompetenzen sowie die gesellschaftlichen und persönlichen Hoffnungen und Ängste von Alumni weltweit zu verfolgen. Er soll ähnlich wie etablierte globale Benchmarks wie Wettbewerbs­indizes zukünftig eine Längsschnitt­perspektive bieten. 

«As business schools, we have the privilege of educating the next generation of leaders. That's why it's essential to listen to them», sagt Reto Steiner, Direktor der ZHAW School of Management and Law während seines Besuchs in Davos. Dies unterstreicht auch Andrew Jack, Redakteur für Globale Bildung der Financial Times: «The business schools should learn almost everything from the alumni. [...] It’s fundamental to listen and hear and get perceptions of what they’ve learned, what they need, what they’re seeing now that they’re out in the world of work.»

Zentrale Erkenntnisse aus der Diskussion

  • Business Schools müssen zunehmend ihrer sozialen Verantwortung gerecht werden und Studierende auf eine unsichere Welt vorbereiten, während sie gleichzeitig danach streben, die Welt zu gestalten. 

  • Fähigkeiten wie Führungs­qualitäten und Kommunikation werden im Vergleich zu Fähigkeiten wie Marketing zunehmend wichtiger. 

  • Künstliche Intelligenz übernimmt vermehrt Aufgaben, daher können sich Absolvierende auf komplexere Arbeiten konzentrieren. Dies könnte möglicherweise zu einer Abschaffung der Einstiegs­ebene führen.  

  • Business Schools halten weltweit vergleichbare Qualitäts­standards ein. Dennoch werden Absolvierende von ihrem geografischen Umfeld beeinflusst. So identifizieren Absolvierende in Asien die alternde Gesellschaft als ein bedeutendes Problem, während diejenigen in Südamerika auf öffentliche Sicherheit und Korruption hinweisen und in Afrika der Schwerpunkt auf klimatischen Heraus­forderungen liegt. 

Teilnehmende an der Panel-Diskussion waren:

  • David Bach (Präsident, IMD) 

  • Lily Bi (Präsident und CEO, AACSB International)

  • Stefano Caselli (Direktor, SDA Boccono School of Management) 

  • Andrew Jack (Redakteur für Globale Bildung, Financial Times) 

  • Maurice Radebe (Vorsitzender der Association of African Business Schools) 

  • Bert de Reyck (Direktor, Lee Kong Chian School of Business, Singapore Management University) 

  • Jacques Sanche (CEO Bucher Industries und Vorsitzender Burckhardt Compression) 

  • Reto Steiner (Direktor, ZHAW School of Management and Law und wissenschaftlicher Leiter der globalen Alumni-Umfrage) 

  • Francisco Veloso (Direktor, INSEAD Business School).  

  • Mark Alder (Professor für Didaktik und Rhetorik, ZHAW School of Management and Law).