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SWEET DeCarbCH - Decarbonisation of Cooling and Heating in Switzerland

Auf einen Blick

Beteiligte Institutionen: UniGE, EMPA, ETHZ, HSLU, OST, ZHAW ZOW, ZHAW INE, CREM, HEIG-VD, Institut für Nachhaltigkeits- und Demokratiepolitik, SUPSI

Projektleiter/in ZHAW ZOW: Prof. Dr. Andreas Abegg

Projektteam ZHAW ZOW: MLaw Annette Zoller-Eckenstein, PD Dr. Goran Seferovic, Dr. Oliver Streiff

Projektstatus: laufend

Drittmittelgeber: Bund (Bundesamt für Energie BFE)

Projektvolumen Konsortium: 17.5 Mio Franken – SWEET Förderung 8 Mio. Franken

Kontaktperson ZHAW ZOW: Prof. Dr. Andreas Abegg

Beschreibung

Das Projekt konzentriert sich auf folgende drei Hauptkomponenten

  1. Fortschrittliche erneuerbare Energie- und Umwandlungstechnologien
  2. Thermische Netze (zum Heizen und Kühlen)
  3. Energiespeicher

Es gliedert sich in einzelne Arbeitspakete, welche sich mit Teilsystemen befassen, Fallstudien darstellen oder spezifische Ansätze anwenden, die zu Empfehlungen für politische Entscheidungsträger und andere Interessengruppen führen.

Das Zentrum für Öffentliches Wirtschaftsrecht (ZOW) der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) befasst sich insbesondere mit den Arbeitspaketen Nr. 02 und 09. Diese zielen darauf ab, Empfehlungen für die rechtlichen Massnahmen und Rahmenbedingen zu geben, die für eine Dekarbonisierung des Schweizer Wärme- und Kältesystems notwendig sind.

Rechtliche Fragen im Kontext von interdisziplinären Problemstellungen

Das Zentrum für öffentliches Wirtschaftsrecht (ZOW) der ZHAW begleitet das DeCarbCH-Projekt zu den rechtlichen Fragestellungen. Daneben ist es in anderen Projekten involviert, welche Schnittstellen zum Recht aufweisen.

So geht es z. B. im Flagship-Projekt «RENOWAVE» um die Sanierung bestehender Gebäude zur Reduktion der CO2-Emmissionen. Sowohl die Reduktion des Energiebedarfes dank effizienten Gebäudehüllen als auch die Verwendung von erneuerbaren Energien sind bei Neubauten einfacher umzusetzen als bei bestehenden Gebäuden. Das RENOWAVE-Projekt befasst sich daher mit der Frage, wie mit technischen, ökonomischen und rechtlichen Mitteln bei bestehenden Gebäuden die effiziente Verwendung von Energie gefördert werden kann.

Um die indirekte Reduktion von CO2-Emmissionen geht es im Innosuisse-Projekt «Wiederverwendung von Bauteilen». Während bei DeCarbCH die Kreislaufwirtschaft insbesondere durch die Energiegewinnung aus verschiedenen Quellen, beispielweise aus der Abfallverbrennung, beleuchtet wird, geht es bei der Wiederverwendung von Baumaterialen darum, den Wiederverwertungskreislauf bereits zu einem früheren Zeitpunkt zu schliessen.

Zusammen mit weiteren abgeschlossenen Projekten (wie dem BFE-Leuchtturmprojekt «Quartierstrom») sowie laufenden Projekten (wie dem Innosuisse-Projekt zu Fotovoltaik im ländlichen Raum) baut das ZOW seine breite Kompetenz im energierechtlichen Bereich stetig aus.

Doktorat von MLaw Annette Zoller-Eckenstein

Im Oktober 2021 begann MLaw Annette Zoller-Eckenstein ihre Arbeit am Zentrum für öffentliches Wirtschaftsrecht der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften ZHAW als wissenschaftliche Mitarbeiterin. Sie wird vorwiegend für das Projekt DeCarbCH tätig sein und zudem eine Doktorarbeit im Rahmen des Projektes verfassen. Aufgrund ihrer Arbeit als Rechtsanwältin im Bereich des Baurechts und des öffentlichen Rechts bringt sie einen wertvollen Erfahrungsschatz auf verschiedenen Rechtsgebieten mit. Das spezifische Thema der Dissertation wird derzeit erarbeitet; im Vordergrund stehen raumplanerische und baurechtliche Fragestellungen. Ziel ist eine praxisnahe Thesis, weshalb bereits hinsichtlich der Definition der zu behandelnden Fragen eine möglichst enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Praxispartnern gesucht wird.

Publikationen

Schibli, Beatrix, 2022. Biomassenanlagen in der Landwirtschaft. 1. Auflage. Zürich: Dike. Schriften zum Energierecht; 20. ISBN 978-3-03891-403-7. Verfügbar unter: https://doi.org/10.3256/978-3-03929-014-7