Künstliche Intelligenz und Digitale Transformation des Staates: Revolution oder Evolution?
Wie lassen sich die Chancen digitaler Technologien und Künstlicher Intelligenz nutzen, ohne die Vertrauenswürdigkeit, Legitimität und Steuerungsfähigkeit staatlichen Handelns zu gefährden?
Die Herausforderungen der digitalen Transformation des Staates bilden ein Labor für zentrale Managementfragen unserer Zeit – von verantwortungsvoller Führung über Governance und Risikomanagement bis hin zu organisationaler Anpassungs- und Lernfähigkeit.
In Keynotes, Erfahrungsberichten und interaktiven Breakout-Sessions diskutieren Fachpersonen aus Wissenschaft, Politik und Verwaltung Chancen, Risiken und konkrete Gestaltungsoptionen. Ein besonderer Höhepunkt der Tagung vom 27. März 2026 ist die Keynote des Bundeskanzlers der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Viktor Rossi, sowie der Vortrag des Delegierten des Bundesrates für Digitale Transformation und IKT-Lenkung, Daniel Markwalder, die zentrale Perspektiven zur strategischen Steuerung von KI und Digitalisierung im Staat aus erster Hand einbringen. Die wissenschaftliche Leitung der Tagung liegt bei Reto Steiner, Dean der ZHAW School of Management and Law. Zu den Mitwirkenden zählt unter anderem Regula Jöhl, die Rektorin der ZHAW.
Die Dreiländertagung ist zugleich auch der Abschlussanlass des trinationalen Forschungsprojekts DIGILOG zur Digitalen Transformation der Gemeinden Europas, das durch den Schweizerischen Nationalfonds (SNF) und die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert und durch den Europarat unterstützt wurde.
Seien Sie Teil einer spannenden Diskussion und bringen Sie Ihre Perspektiven ein, um die digitale Verwaltung von morgen aktiv mitzugestalten.

«Die digitale Transformation des Staates ist keine primär technologische, sondern eine governance-bezogene Herausforderung. Sie entscheidet darüber, wie handlungsfähig, legitim und vertrauenswürdig staatliches Handeln in Zukunft bleibt.»