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Entwicklung und Validierung des ICF-IAF, eines patientenorientierten Fragebogens bei Harn- und/ oder Stuhlinkontinenz

Ausgangslage

Bisherige Fragebögen für die Befragung von Menschen mit Harn- und/oder Stuhlinkontinenz erfassen vor allem Symptome und Probleme, jedoch nicht die Situation von Betroffenen im holistischen Sinn. Für die therapeutische Begleitung und wissenschaftliche Analyse wird jedoch ein patientenorientiertes Assessment benötigt, das die positiven und negativen Einflussfaktoren der Inkontinenz erfasst.

Zielsetzung

Unter der Nutzung der Internationalen Klassifizierung der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) der WHO soll ein Assessment entwickelt werden, das die Körperfunktionen, die Körperstrukturen, die Aktivität und Partizipation, sowie die Umweltfaktoren erfasst. Die bereits über 100 existierenden Übersetzungen der ICF erlauben nach der Entwicklung der ersten Version einen raschen weltweiten Einsatz.

Methoden und Vorgehen

  1. Systematische Analyse der bisherigen Fragebögen bei Harn- und/ oder Stuhlinkontinenz mit höchstem Empfehlungsgrad (abgeschlossen)
  2. Delphibefragung in 3 Runden mit 262 spezialisierten Physiotherapeuten/innen aus Deutschland, Lichtenstein, Luxemburg, Österreich und der Schweiz (abgeschlossen)
  3. Fokusgruppeninterviews mit betroffenen Männern und Frauen (abgeschlossen)
  4. Einzelinterviews mit betroffenen Männern und Frauen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz (abgeschlossen)
  5. Konsensuskonferenz am 17. November 2017 mit Vertretern/innen der Physiotherapie-Verbände aus den o. g. Ländern zur Entwicklung der ersten Version des ICF-IAF (abgeschlossen)
  6. Internationale und multiprofessionelle Validierung sowie die Entwicklung einer Software mit Handbuch (in Planung)

Ergebnisse

Die Teilprojekte 1-5 sind abgeschlossen. In der Konsensuskonferenz vom 17. November 2017 wurde die 1. Version des ICF-IAF verabschiedet.

Projektpartner

Praxispartner

Projektorganisation

Publikationen und Berichte