ZHAW-Podcast-Folge zu "Diesel in the Aftermath of the Iran War"
Geopolitische Konflikte können weit über die unmittelbaren Kriegsschauplätze hinausreichen – etwa dann, wenn sie die globalen Energiesysteme treffen. In der aktuellen Folge des ZHAW-Podcasts «Geopolitics in Motion» analysiert Khaldoun Dia-Eddine die Auswirkungen des Iran-Kriegs auf die weltweite Dieselversorgung und zeigt, was diese Entwicklung über die Abhängigkeiten der globalen Wirtschaft verrät.
Diesel ist weit mehr als ein Treibstoff. Er ist ein zentraler Faktor für Transport, Landwirtschaft, Industrie und zahlreiche globale Lieferketten. Werden Produktion, Raffination oder Transport von Energie durch geopolitische Konflikte beeinträchtigt, können sich die Auswirkungen rasch über regionale Grenzen hinweg ausbreiten.
In der aktuellen Folge von «Geopolitics in Motion», dem Podcast des ZHAW Center for Geopolitics and Competitiveness, beleuchtet Khaldoun Dia-Eddine die geopolitischen Hintergründe des Energieschocks und dessen Folgen für die globale Dieselversorgung. Dabei wird deutlich, wie eng Energieversorgung, internationale Märkte und geopolitische Entwicklungen miteinander verflochten sind.
Die Episode zeigt zugleich, wie geopolitische Spannungen bestehende Abhängigkeiten und Verwundbarkeiten der Weltwirtschaft sichtbar machen – und weshalb ein fundiertes Verständnis geopolitischer Zusammenhänge für Unternehmen und Entscheidungsträger zunehmend an Bedeutung gewinnt.