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School of Engineering

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Seit der Kindheit Interesse am Thema Verkehr

Seine Begeisterung fürs Thema Verkehr und ein Beratungsangebot brachten Tobias Vonarburg an die ZHAW School of Engineering. Im Studiengang Verkehrssysteme (Mobility Science) lernte er die Basis für den Ingenieurberuf und fachbezogene Inhalte – und konnte Führungsqualitäten in Form von Projektleitungen beweisen. Die im Studium erlernten Grundlagen und die anschliessende Vertiefung im Beruf führten ihn in die Geschäftsleitung eines Unternehmens.

Tobias, wie sah dein Weg an die ZHAW aus?
Wenn ich auf meine Primarschulzeit zurückblicke, war es keineswegs selbstverständlich, dass ich studieren würde. Ich hatte Mühe in den sprachlichen Fächern, durfte jedoch meine eigene Entwicklung durchlaufen und konnte die Sekundarschule meistern. Anschliessend absolvierte ich eine Lehre als Automatiker mit begleitender Berufsmaturität. Nach der Lehre war für mich klar, dass ich studieren möchte. Ein Beratungsangebot zeigte mir, dass der Studiengang Verkehrssysteme (Mobility Science) am besten zu meinem Profil passte. Daraufhin habe ich mich mit den Studieninhalten auseinandergesetzt und mich angemeldet.

Wieso passte genau dieser Studiengang zu dir?
Das Thema Verkehr hat mich schon immer interessiert. Bereits als Kind hatte ich Ideen, wie die Mobilität der Zukunft aussehen könnte. Rückblickend bin ich zufrieden mit meiner Wahl, da ich dadurch in einem Bereich arbeiten kann, der mich fasziniert. Generell würde ich den Studiengang allen Personen empfehlen, die ein Flair für naturwissenschaftliche Themen haben, aber nicht vertieft in reine Mathematik oder Physik eintauchen möchten.

Was gefiel dir am Studium selbst?
Der Mix aus den naturwissenschaftlichen Fächern und den vertieften verkehrsspezifischen Themen. Ebenso interessierten mich Statistik und Datenanalyse sowie Fächer im Bereich Optimierung. Ich fand auch die Bearbeitung von Projekten als Klasse spannend. Man arbeitete als Team zusammen, koordinierte verschiedene Arbeiten und berücksichtigte dabei die unterschiedlichen Fähigkeiten jeder Person. Ich durfte die Projektleitung übernehmen. Unser Studiengang war eher klein. Deshalb schätzte ich den starken Zusammenhalt und die gemeinsame Zeit mit meinen Mitstudierenden sehr. Ein besonderes Erlebnis war es zudem, Teil der Tradition der Frackwoche zu sein.

Welche Herausforderungen gab es in deinem Studium?
Eine besondere Herausforderung war das gleichzeitige Managen von schriftlichen Arbeiten, der Teilnahme an Vorlesungen sowie der Vorbereitung auf Prüfungen. Gelöst habe ich dies durch ein strukturiertes Zeit- und Prioritätenmanagement, klare Planung der Arbeitsschritte sowie eine frühzeitige Vorbereitung auf Abgabetermine und Prüfungen. Mit Willen, Lernbereitschaft und der Offenheit, mich mit meinen Schwächen auseinanderzusetzen, konnte ich mein Studium erfolgreich absolvieren und durfte danach einen spannenden beruflichen Weg einschlagen und meine Fähigkeiten gezielt weiterentwickeln.

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«Ich bin überzeugt, dass Absolvent:innen des Studiengangs Verkehrssysteme (Mobility Science) die Entwicklungen im Strassenverkehr und die Mobilität der Zukunft entscheidend mitprägen können sowie viel bewirken und umsetzen werden.»

Wie sieht der erwähnte berufliche Weg aus?
Nach dem Studium hatte ich das Privileg, in einem Unternehmen als Projektleiter für Pilotprojekte mit selbstfahrenden Fahrzeugen zu starten. Dabei setzte ich mich mit der Mobilität der Zukunft auseinander. Danach war ich bei der Erb + Partner Ingenieurbüro AG als Projektleiter für die Umsetzung von Lichtsignalanlagen tätig. Inzwischen wurde ich dort in die Geschäftsleitung berufen und leite die Abteilung Lichtsignalanlagen.

Welche Inhalte aus dem Studium helfen dir im Beruf?
Ich konnte bereits viele der im Studium erworbenen Fähigkeiten in der Praxis anwenden. Die grundlegenden Fächer bilden eine wichtige Basis für den Ingenieurberuf. Sie fördern das analytische Denken und helfen, komplexe Zusammenhänge zu verstehen. Die fachbezogenen Verkehrsthemen aus dem Studium vermitteln ein breites Verständnis – von Planung über Konzeption hin zum Betrieb. Die eigentliche Vertiefung erfolgt dann danach ‹on the job›, indem man sich in Themenbereichen weiter spezialisiert.

Was sollten Interessent:innen für dieses Studium mitbringen?
Man sollte vernetzt denken und Zusammenhänge erkennen können. Dadurch kann man im Studium und später im Berufsleben die Verknüpfungen zwischen den einzelnen Themen herstellen. Man muss aber zu Beginn nicht alles können – genau dafür geht man studieren. Entscheidend sind Interesse, Lernbereitschaft und Durchhaltevermögen.

Tobias Vonarburg

Unternehmen: Erb + Partner Ingenieurbüro AG
Position: Mitglied der Geschäftsleitung, Projektleiter, Bereichsleiter Lichtsignalanlagen
Bachelorstudiengang: Verkehrssysteme (Mobility Science)
Spezialisierung: Verkehrsmanagement

Abschlussjahr: 2017
Studienmodell: Vollzeit
Erstausbildung: Lehre als Automatiker mit lehrbegleitender Berufsmaturität