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School of Engineering

Studienaufbau Masterstudium

Verbindung von Theorie und Praxis

Der Master of Science in Engineering umfasst total 90 ECTS-Credits, was einem Aufwand von insgesamt 2'700 Stunden entspricht. 30 ECTS-Credits erarbeiten Sie sich durch den Besuch von Theoriemodulen. Weitere 30 ECTS-Credits erwerben Sie durch die konkrete Anwendung des angeeigneten Wissens an dem Institut oder Zentrum, dem Sie zugeordnet sind. 30 ECTS-Credits erhalten Sie mit dem Bestehen der Masterarbeit. Damit bietet der Master of Science in Engineering einen besonders starken Praxisbezug.
 

Wahl eines Instituts oder Zentrums

Als Masterstudent:in sind Sie während Ihrer Studienzeit einem Institut oder Zentrum zugeteilt, das über grosses Know-how in Ihrem gewählten Profil verfügt. Dort bearbeiten Sie praxisnahe Forschungs- und Entwicklungsprojekte. An der ZHAW School of Engineering verteilen sich diese Profile auf die Institute und Zentren gemäss folgender Tabelle:

Sie sehen auch auf den Profilseiten, an welchem Institut oder Zentrum der Sie studieren können.

Studienaufbau Vollzeit

Das Vollzeit-Curriculum dauert drei Semester und umfasst 90 ECTS-Punkte. In den ersten beiden Semestern absolvieren die Studierenden zentrale Theorie-Module sowie praxisorientierte Spezialisierungsmodule. Dazu gehören Module in den Bereichen Fundamental theoretical principles, Technical scientific specialisation, Context modules und Complementary modules. Zusätzlich bearbeiten die Studierenden im ersten und zweiten Semester je ein Spezialisierungsprojekt. Das dritte Semester ist der Masterarbeit gewidmet.

Studienaufbau Teilzeit

Das Teilzeit-Curriculum dauert sechs Semester und umfasst 90 ECTS-Punkte. Es ist so aufgebaut, dass es während des gesamten Studiums mit einer Teilzeitanstellung kombiniert werden kann. In den ersten beiden Semestern absolvieren die Studierenden zentrale Theorie-Module in den Bereichen Fundamental theoretical principles, Technical scientific specialisation und Context modules. Im dritten und vierten Semester folgen praxisorientierte Spezialisierungsmodule, darunter Complementary modules und je ein Spezialisierungsprojekt pro Semester. Das fünfte und sechste Semester sind der Masterarbeit gewidmet.

Theoriemodule

Die theoretische Ausbildung umfasst mit 30 ECTS-Credits rund ein Drittel des Masterstudiums. Dafür steht eine Vielzahl an verschiedene Modulen zur Auswahl. 

Aus dem Gesamtangebot wählen Sie mindestens zehn Module aus. Diese teilen sich in drei FTP-Module (Fundamental Theoretical Principles), fünf TSM-Module (Technical Scientific Specification) und zwei Kontextmodule auf. Die Auswahl erfolgt in Absprache mit den jeweiligen Studienbetreuenden (Advisor). So entsteht ein auf Ihr individuelles Studienziel optimierter Ausbildungsplan. Die Planungssoftware MSE-Tools dient dabei als Hilfsmittel.

 

Erweiterte theoretische Grundlagen FTP

Grundlagenmodule ergänzen Ihr mathematisch-naturwissenschaftliches Basiswissen. Je nach Profil und gewähltem Kompetenzfeld wird ein Musterstudienplan empfohlen. Für jedes Kompetenzfeld sind drei Pflichtmodule definiert, die Sie in jedem Fall belegen müssen. Abweichungen im Studienprogramm sind zulässig.

Technisch-wissenschaftliche Vertiefung TSM

Die Module der fachlichen Vertiefung fördern die Spezialisierung. Sie müssen mindestens fünf dieser Module belegen. Je nach Profil bestehen Empfehlungen der Profilkommission, welche die Auswahl erleichtern. Die Institute und Zentren können einzelne Module zur Pflicht erklären.

Kontextmodule

Kontextmodule dienen der interdisziplinären Vertiefung des Wissens. Vermittelt werden hier wichtige nicht-technische Themen aus den Bereichen Management, Qualitätswesen oder Rechtswissenschaft. Davon müssen Sie mindestens zwei Module belegen.

Praxisorientierte fachliche Vertiefung

Die praxisorientierte fachliche Vertiefung umfasst ein Drittel des Studiums. Hier erlangen Sie im Rahmen von industriellen Forschungs- und Entwicklungsprojekten gezielt praktisches Know-how. In der Regel bearbeiten Sie zwei Projekte. Im ersten sind Sie Teammitglied einer Entwicklungsgruppe. Sie werden mit einer konkreten Aufgabe betraut und von Dozierenden oder erfahrenen wissenschaftlichen Mitarbeitenden fachkundig betreut. Im zweiten Projekt übernehmen Sie zusätzlich konzeptionelle Aufgaben und mehr Entwicklungsverantwortung.

Zu der fachlichen Vertiefung zählen ausserdem die ergänzenden Veranstaltungen (EVA), aus denen Sie mindestens sechs Credits erwerben. EVA sind spezielle Theoriemodule, die Sie in der fachlichen Entwicklung Ihres Spezialgebiets weiterbringen. Diese Module werden grundsätzlich vom Institut oder Zentrum organisiert, an dem Sie tätig sind. Sie können aber auch passende Module anderer Hochschulen belegen.

Übersicht ergänzende Veranstaltungen:

Ergänzende Veranstaltungen für externe MSE-Studierende

Externe MSE-Studierende (nicht ZHAW) haben die Möglichkeit, eine ergänzende Veranstaltung (EVA) der School of Engineering zu besuchen, diese muss von der Heim-Hochschule bestätigt werden.

Bitten Sie Ihre Studiengangleitung oder das Studiengangsekretariat Ihre Anmeldung in einer E-Mail an mse.engineering@zhaw.ch zu bestätigen.

Bei Fragen zu den ergänzenden Veranstaltungen oder wenn Sie eine Vorreservation wünschen, wenden Sie sich an den MSE-Studiengangleiter der School of Engineering.

Masterarbeit

Mit der Masterarbeit beweisen Sie, dass Sie selbständig eine umfangreiche Arbeit, die hohen methodischen sowie konzeptionellen und wissenschaftlichen Ansprüchen gerecht wird, durchführen können. Und Sie sind in der Lage, die Ergebnisse in schriftlicher und mündlicher Form zu präsentieren.

Die Masterarbeit wird nach Möglichkeit als vom SNF oder der EU drittfinanziertes Projekt in Zusammenarbeit mit einem Industriepartner durchgeführt. Sie übernehmen dabei idealerweise die Rolle einer Projektleitung und sind in hohem Masse für die konzeptionelle Ausgestaltung des Projektes zuständig. Oft führen Sie in diesem Rahmen ein kleines Team – in der Regel als Co-Betreuende:r einer Projekt- oder Bachelorarbeit – welches Teilaufgaben Ihres Masterprojekts bearbeitet.

Jahresplan

Das Studium richtet sich nach dem akademischen Kalender, wobei aufgrund der individuellen Projektsituation auch Abweichungen möglich sind. Fix sind hingegen die Unterrichtszeiten und der Zeitpunkt der Prüfungssessionen. Der Studienbeginn kann je nach Wunsch im Frühlings- oder im Herbstsemester erfolgen.

Informationsveranstaltungen und Anmeldung

Anmeldung zum Studium

Anmeldungen für das Herbstsemester (mit Start im September) sind von Anfang Februar bis Ende April möglich, für das Frühlingssemester des nächsten Jahres (Start Februar) von Anfang August bis Ende Oktober.