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School of Engineering

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Ein Jahr Masterstudium in Winterthur – «Wo Ingenieurwesen auf Praxiserfahrung trifft»

Der starke Fokus auf anwendungsorientiertes Lernen, interaktiven Unterricht und ein einladendes Campus-Umfeld machte Alexandra Blascheks Austauschjahr im Masterstudiengang an der ZHAW zu einer wertvollen akademischen und persönlichen Erfahrung. Sie berichtet von ihren Höhepunkten und gibt Empfehlungen für zukünftige Austauschstudierende.

Alexandra, du hast ein Austauschjahr an der ZHAW School of Engineering absolviert. Wie hat dir dein Aufenthalt gefallen?

Mein Austauschjahr an der ZHAW School of Engineering hat meinen Horizont sowohl akademisch als auch persönlich erweitert. Durch interdisziplinäre Vorlesungen, gemeinsames Lernen mit Freunden und den Kontakt zu Studierenden mit vielen verschiedenen kulturellen Hintergründen habe ich mich schnell in die ZHAW-Gemeinschaft integriert gefühlt. 

Was hat dich am Studium an der ZHAW besonders beeindruckt?

Ein Aspekt, den ich an der ZHAW besonders schätze, ist ihr starker Fokus auf angewandte Forschung und Praxisbezug. Dies zeigte sich in allen meinen Kursen, in denen theoretische Konzepte konsequent mit praktischen ingenieurwissenschaftlichen Anwendungen verknüpft wurden.

Zudem bemühte sich der Professor in bemerkenswerter Weise darum, eine einladende und motivierende Atmosphäre zu schaffen, indem er sich die Namen aller Studierenden einprägte und sich sogar an unsere Sprachpräferenzen erinnerte. Dieser persönliche Ansatz schuf ein starkes Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Klasse.

«Besonders gut hat mir die Vorlesung ‚Smart Systems‘ gefallen, da sie das im Kurs vermittelte theoretische Wissen mit praktischen Erfahrungen während zweier Laborveranstaltungen und einem Besuch in der Zentrale von Siemens verband.»

Gab es wesentliche Unterschiede im Vergleich zu deiner Heimatuniversität?

Einer der auffälligsten Unterschiede zu meiner Heimatuniversität ist die Struktur der Tutorien. Dort werden Übungen in der Regel selbstständig zu Hause vorbereitet und dann von einem der Studierenden im Unterricht vorgestellt. Alternativ werden Aufgaben in Gruppen bearbeitet und zur Benotung eingereicht. 

«Im Gegensatz dazu verfolgen die Tutorien an der ZHAW einen anderen Ansatz: Sie ermöglichen es den Studierenden, Übungen selbstständig durchzuarbeiten und bieten gleichzeitig die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sofortiges Feedback zu erhalten. Daher fand ich dieses Format besonders hilfreich.»

Hast du in deiner Freizeit auch etwas von der Schweiz sehen können?

Durch Exkursionen im Zusammenhang mit den Vorlesungen sowie durch die Zeit, die ich mit meinen neuen Freunden verbracht habe, konnte ich verschiedene Teile der Schweiz entdecken, darunter Brugg-Windisch, Luzern und Zug. Eines meiner persönlichen Highlights war der Besuch des traditionellen «Sechseläuten»-Festes in Zürich. Zu sehen, wie der «Böögg» verbrannt wurde, gemeinsam Marshmallows am Lagerfeuer zu rösten und diese einzigartige Schweizer Tradition zusammen mit neuen Freunden zu erleben, war ein unvergessliches kulturelles Erlebnis.

«Die Kombination aus akademischen Aktivitäten und der Möglichkeit, die Schweiz und ihre Traditionen zu entdecken, hat das Studium besonders angenehm gemacht.»

Wie können wir unsere internationale Gemeinschaft für unsere zukünftigen Studierenden weiter stärken?

Die Austausch-Erfahrung wurde durch die Freundschaften bereichert, die ich mit Studierenden aus aller Welt geschlossen habe. Mit Blick auf die Zukunft glaube ich, dass zusätzliche gesellige Veranstaltungen für Austauschstudierende sowohl in Winterthur als auch in Zürich diese Verbindungen weiter stärken könnten.

Ein informelles interkulturelles Essen, bei dem Studierende kleine Snacks mitbringen, die für ihre Heimatländer stehen, könnte eine einfache, aber sinnvolle Möglichkeit sein, den kulturellen Austausch zu fördern und bleibende Erinnerungen zu schaffen.

Was nimmst du aus deinem Austauschjahr mit?

Insgesamt war mein Austauschjahr eine äusserst bereichernde Erfahrung. Ich schätze die Gelegenheit sehr, an der ZHAW zu studieren, mein akademisches Wissen zu erweitern und neue Seiten der Schweiz zu entdecken, die mir zuvor unbekannt waren. Ich freue mich schon sehr darauf, die Schweiz in Zukunft als Touristin wieder zu besuchen. 

Alexandra Blaschek

Wohnort: Bezirk St. Pölten-Land

Heimatuniversität: Technische Universität Wien

Studiengang an der Heimatuniversität: Computational Science and Engineering

Studiengang an der ZHAW: Master of Science in Engineering, Profil: Computer Science