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Schweizer Bergkartoffeln

Sensorisch- sowie chemisch-analytische Charakterisierung der Unterschiede verschiedener Kartoffelsorten aus Anbau ab einer Höhe von 1000 Metern ü.M. im Vergleich zu Kartoffeln aus einer Anbauhöhe von max. ca. 500 Metern ü.M.

At a glance

Description

Die besonderen klimatischen Bedingungen einer Höhenlage von > 1000 Metern und der Anbau auf den auf dieser Höhe im Kanton Graubünden vorhandenen sandigen, steinreichen Böden lassen erwarten, dass die Zusammensetzung (d.h. Art / Qualität und Verhältnis der Inhaltsstoffe / Aromastoffe) dort angebauter sogenannter Bergkartoffeln Unterschiede zu Kartoffeln aufweisen, welche in normaler Höhenlage (auf max. ca. 500 m) angebaut werden.


Konkret können Unterschiede (sortenspezifisch) in folgenden Bereichen erwarten werden:

  • im Hinblick auf die enthaltene Art und Menge von Stärke
  • im Hinblick auf das Kochverhalten (¯¯> Mehligkeit)
  • im Vitamingehalt / Mineralstoffgehalt
  • in Art und Menge der enthaltenen Aromastoffe
  • in den sensorisch wahrnehmbaren Eigenschaften (Aussehen, Geruch, Geschmack, Konsistenz)
  • ggf. ein erhöhter Sättigungseffekt


Gründe für diese potentiellen Unterschiede der Bergkartoffeln (derzeit 21 Varietäten; u.a. „Pro Specie Rara“) im Vergleich zu Kartoffeln aus normalem Anbau liegen in der Langsamkeit des Wachstums unter den beschriebenen Bedingungen, im geringeren Gewichtsverlust beim Kochen, etc.