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School of Engineering

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Neue Weltraum-Mission mit ZHAW-Beteiligung erhält grünes Licht

Die Europäische Weltraumagentur ESA gibt grünes Licht für die Weltraummission Arrakihs. Ab 2030 soll das neue Weltraumteleskop unsichtbare Hüllen von Galaxien untersuchen und so die kosmische Geschichte entschlüsseln. Daran beteiligt ist auch die ZHAW School of Engineering.

ARRAKIHS-Simulation der Strukturen mit geringer Oberflächenhelligkeit im Halo einer Spiralgalaxie wie der Milchstrasse. Credit: Alex Camazón (IEEC) / AMC
ARRAKIHS-Simulation der Strukturen mit geringer Oberflächenhelligkeit im Halo einer Spiralgalaxie wie der Milchstrasse. Credit: Alex Camazón (IEEC) / AMC

Mit dem Beschluss der ESA tritt die Mission Arrakihs in ihre Bauphase ein,
wie das Missionskonsortium mitteilte. Arrakihs soll das schwache Licht der sogenannten Halos untersuchen. Das sind kugelförmige Regionen, die Galaxien umgeben und hauptsächlich aus unsichtbarer dunkler Materie bestehen. In diesen
Halos finden sich Spuren, wie eine Galaxie entstanden ist und sich
entwickelt hat.

Die Mission plant, die Überreste kleinerer Galaxien zu kartieren, die durch Schwerkraft auseinandergerissen wurden. Insgesamt sollen mindestens 80 Galaxien untersucht werden, die eine ähnliche Masse wie die Milchstrasse haben.

Die Mission Arrakihs ist eine internationale Zusammenarbeit. Das Konsortium unter der Leitung Spaniens umfasst über 250 Forscherinnen und Ingenieure aus sieben ESA-Mitgliedsstaaten, darunter die Schweiz.

Der Beitrag der Schweiz zu dieser Mission konzentriert sich auf das thermische und strukturelle Teilsystem (TSS) für die ARRAKIHS-Nutzlast. In der Anfangsphase, der sogenannten Phase 0/A, ist das Schweizer ARRAKIHS-Konsortium für die Entwicklung und Simulation eines detaillierten thermischen Konzepts und einer entsprechenden Architektur zuständig. Diese Entwicklung stützt sich auf die sich weiterentwickelnden Missionsparameter, die wissenschaftlichen Anforderungen und das Betriebskonzept.

Mehrere Schweizer Hochschulen beteiligt

Innerhalb des Schweizer Konsortiums sind dem ZHAW Institute of Materials and Process Engineering (IMPE) die Aktivitäten im Bereich Materials and Processes (M&P) anvertraut, bei denen in einem aufwändigen Entwicklungsprogramm die Performance der im Satellitenbau verwendeten Materialien und Verbindungen geprüft und bestätigt wurde.

Daneben sind aus der Schweiz auch die Universität Zürich (UZH), die Eidgenössische Technische Hochschule in Lausanne (EPFL), die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW), die Hochschule Luzern (HSLU) und das Unternehmen Koegl Space an der Mission beteiligt.