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DAS Integrated Risk Management

Risikomanagement gewinnt immer mehr an Bedeutung. Dieser Trend ist sowohl im Organisations-und Unternehmensbereich als auch bei der Entwicklung neuer Produkte, Prozesse und Dienstleistungen festzustellen.

Der Ausbildungslehrgang “Diploma of Advanced Studies in Integrated Risk Management (DAS)“ basiert auf der ISO 31000. In den einzelnen Zertifikatslehrgängen (CAS) wird die ISO 31000 konkret angewendet und umgesetzt. Das Weiterbildungsangebot vermittelt Ihnen ein praxisbezogenes, gut fundiertes und zukunftsorientiertes Know-how im Risikomanagement.

Auf einen Blick

Abschluss: Diploma of Advanced Studies in Integrated Risk Management (30 ECTS)

Start: laufend

Dauer: 3 Semester

Kosten: CHF 14'700.00

Bemerkung zu den Kosten: 

Inkl. ausführlicher Unterlagen. Kosten pro Zertifikatslehrgang (CAS): CHF 4'900.00

Durchführungsort: 

ZHAW Technopark - Trakt A (LT) - Technoparkstrasse 2 - 8406 Winterthur

Unterrichtssprache: Deutsch

Die Verknüpfung meiner bisherigen beruflichen Erfahrungen mit dem praktischem Wissenstransfer der Ausbildung - exakt dies wird an der ZHAW geboten.

Pascal A. Praudisch, Bereichsleiter, Kessler & Co AG, Zürich

Ziele und Inhalt

Zielpublikum

 Das DAS Integrated Risk Management richtet sich primär an:

  • Kader in Unternehmen, Versicherungen, Verwaltung und Schutzorganisationen
  • Mitglieder der Geschäftsleitung und des Verwaltungsrats
  • Verantwortliche in den Bereichen Sicherheits-, Risiko-, Qualitäts-, Projekt-, IT- und Umweltmanagement
  • Vertreter/innen im Umfeld Consulting und Controlling

Ziele

Folgende Ziele werden mit dem DAS Integrated Risk Management verfolgt:

  • Vermittlung der Grundlagen des Integrierten Risikomanagements, mit besonderer Berücksichtigung der aktuellen internationalen und nationalen Risikomanagement-Normen und Standards
  • Vertiefung wichtiger Schwerpunkte des Integrierten Risikomanagements, um den Ansatz an praxisorientierten, exemplarischen Beispielen besser kennen zu lernen
  • Thematisierung wichtiger Schnittstellen des Risikomanagements im engeren (z. B. QM, PM, IT, UMS) und im weiteren Sinn (Gesellschaft, Gesetze und Verordnungen, Politik)
  • Anwendung des erworbenen Know-hows im Rahmen von praxisorientierten Übungen und Fallbeispielen und insbesondere im Rahmen der Projektarbeiten

Inhalt

ISO 31000: Der neue Best Practice-Standard im Risikomanagement
Der Best Practice-Standard im Risikomanagement hat sich in den vergangen sechs Jahren sehr stark weiterentwickelt: 2004 wurde die australisch-neuseeländische Norm AS/NZS 4360:2004 publiziert. Diese Norm galt – und gilt auch heute noch – als beste nationale RM-Norm. Im gleichen Jahr erschien auch die ONR 49000ff. 2005 wurde mit den Vorbereitungen zur ISO 31000 begonnen. Die in den letzten vier Jahren entwickelte ISO 31000 basiert zur Hauptsache auf der AS/NZS 4360:2004. Sie wird ergänzt durch die Stärken der ONR 49000:2004. Die ISO 31000 ist die seit 2009 gültige Risikomanagement-Leitnorm. Alle anderen ISO-Normen im Sicherheits- und Risikomanagement wurden ihr unterstellt. Die ISO 31000 ist der neue Benchmark im Risikomanagement.

Charakteristika ISO 31000

  • Der klassische RM-Kernprozess wird in der ISO 31000 durch zwei Parallelprozesse begleitet: «Communicate and Consult» und «Monitor und Review». Dadurch entsteht ein Risikomanagement-Prozess, der sehr viel leistungsfähiger ist.
  • Der Prozess «Monitor and Review» ist ein Kontrollprozess, der den RM-Prozess mittels Indikatoren, Kennzahlen oder Vergleichswerten begleitet und überwacht. Dadurch erhält das Risikomanagement einen grösseren Grad an Überprüfbarkeit und Vergleichbarkeit.
  • Der Prozess «Communicate and Consult» garantiert, dass das RM-System auch ein lernendes System ist. Dieser Prozess dient der Stakeholder-Orientierung, die zentral für die ISO 31000 ist: Für den Erfolg des Risikomanagements ist wichtig, dass das Wissen von allen Mitarbeitenden – den internen Stakeholdern – miteinbezogen wird. Auch die Erwartungen und Wünsche der externen Stakeholder – der Kunden, der Wirtschaftspartner, der Gesellschaft und der Politik – können auf Unternehmen und Organisationen einen wichtigen Einfluss ausüben.

Nutzenpotenziale der ISO 31000

  • Controlling und Compliance: Viele Schweizer Unternehmen haben seit 2008 ein Risikomanagement eingeführt. Einerseits aufgrund der Einsicht, dass das Risikomanagement für das Unternehmen wichtig ist. Andererseits aber auch darum, weil dies durch neue gesetzliche Vorschriften verlangt wird. In diesem Zusammenhang sind z. B. die neuen Bestimmungen im OR zu nennen. Art. 663 OR verlangt, dass Unternehmen im Anhang ihres Geschäftsberichts bestätigen, dass eine jährliche Risikobeurteilung durchgeführt worden ist. Im Zusammenhang mit dem IKS (Internes Kontrollsystem, vgl. Art. 728 OR) wird auch verlangt, dass das IKS alle Risiken berücksichtigt, die die Jahresrechnung wesentlich beeinflussen könnten (vgl. PS 890, Schweizer Prüfungsstandard der Treuhand-Kammer).
  • Corporate Risk Management: Die ISO 31000 repräsentiert einen Corporate Risk Management-Ansatz: Neben dem Risikomanagement wird auch das
  • Chancenmanagement berücksichtigt. Dieser Einbezug des unternehmerischen Denkens ermöglicht eine umfassende Gesamtsicht.
  • Integriertes Managementsystem (IMS): Das Risikomanagement nach ISO 31000 ist prozessorientiert. Dadurch kann das Risikomanagement sehr gut in die Unternehmensprozesse integriert werden. Die ISO 31000 basiert ausserdem auf einem Risikomanagementsystem, das zu anderen ISO-Managementsystemen voll kompatibel ist. Darum ist es möglich, das Risikomanagement in bestehende andere Managementsysteme von Unternehmen und Organisationen zu integrieren.

Methodik

Im Rahmen des DAS Integrated Risk Management werden insgesamt fünf Zertifikatslehrgänge (CAS) angeboten. Die einzelnen Zertifikatslehrgänge dauern je ein Unterrichtssemester und werden jeweils mit einen Certificate of Advanced Studies (CAS) abgeschlossen:

Das DAS Integrated Risk Management umfasst insgesamt drei Zertifikatslehrgänge: den obligatorischen Basiskurs CAS Integriertes Risikomanagement sowie zwei weitere CAS. Die Auswahl dieser zwei Wahl-Zertifikatslehrgänge - aus insgesamt vier möglichen CAS - kann von den Studierenden entsprechend ihren persönlichen Interessen und beruflichen Bedürfnissen frei gewählt werden. Bei erfolgreichem Abschluss von insgesamt drei Zertifikatslehrgängen (CAS) wird das Diploma of Advanced Studies in Integrated Risk Management mit 30 ECTS-Punkten erteilt.

Beratung und Kontakt

Veranstalter

Dozierende

Nebst ausgewiesenen internen Dozierenden kommen auch GastreferentInnen zum Einsatz.

Anmeldung

Zulassung

Die Zulassung zu einem DAS setzt grundsätzlich einen Hochschulabschluss (Fachhochschule, HTL, HWV, Uni, ETH) voraus.

Es können auch Praktikerinnen und Praktiker mit vergleichbarer beruflicher Kompetenz "sur dossier" durch die Studienleitung zugelassen werden, wenn sich die Befähigung zur Teilnahme aus einem anderen Nachweis ergibt.

Anmeldeinformationen

Wie weiter oben beschrieben, umfasst das DAS Integrated Risk Management insgesamt drei CAS: das obligatorische CAS Integriertes Risikomanagement sowie zwei weitere CAS. Wir bitten Sie, sich über folgende Links zu den von Ihnen gewünschten Lehrgangsdurchführungen anmelden:

CAS Integriertes Risikomanagement
CAS Notfall- und Krisenmanagement
CAS Risikoanalytik und Risiko-Assessment
CAS Risiko- und Krisenkommunikation
CAS Risikomanagement und Recht

Startdaten und Anmeldung

Start Anmeldeschluss Anmeldelink
laufend

Downloads und Broschüre

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Links

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