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Fachstelle für IT Strategy & Management

Die Fachstelle für Knowledge and Information Management nimmt den Trend zur Digitalisierung aller Geschäfts- und Lebensbereiche auf und erarbeitet Lösungsansätze und Handlungsempfehlungen für die Gestaltung, die Transformation und das Management von Organisationen in verschiedenen Phasen der Digitalisierung. In Studien, angewandten Forschungsprojekten und Dienstleistungs-projekten werden Geschäftsmodelle, Unternehmens- und IT-Architekturen, Organisationsmodelle, Benchmarks und Handlungsempfehlungen erarbeitet, die Unternehmen in der digitalen Transformation und dem digitalen Management unterstützen. Im Fokus der Fachstelle liegen dabei die komplexen betrieblichen Informationssysteme wie z.B. ERP-Lösungen oder analytische Informationssysteme. Wichtige Themenbereiche sind in diesem Zusammenhang IT-Strategie, -Organisation und -Governance, die Verschmelzung analytischer und transaktionaler Informationssysteme (ERP 2.0, Business Analytics) und die Digitalisierung von Produkten, Dienstleistungen und Prozessen (z.B. im Industrie 4.0 / Internet-of-Things Szenarien). Zum Methodenkern der Fachstelle gehören Methoden des Requirements Engineering, Design Thinking, Architekturanalyse, Reifegradanalysen, Benchmarking sowie qualitative und quantitative Studien.

Unternehmen aller Branchen haben in den letzten Jahrzehnten Milliardenbeträge in betriebliche Informationssysteme investiert und ihre Geschäftsprozesse hocheffizient digitalisiert und automatisiert. Die Prozesse bilden das Nervensystem der globalen Weltwirtschaft und sind immer noch der Schlüssel zu Effizienz- und Effektivitäts-verbesserungen. Gleichzeitig nähern sich die Unternehmen durch die standardisierten Geschäftsprozesse an einen einheitlichen Professionalitätsstandard an, der vielfach nur marginale Differenzierungen zu Mitbewerbern zulässt. Dies geschieht insbesondere dann, wenn sich Organisationen einseitig auf das Management der operativen Daten aus den Transaktionssystemen konzentrieren und die Vielfalt und Möglichkeiten eines umfassenden Informationsmanagements ungenutzt lassen. Die Organisation des gesamten Informationsmanagements im Sinne einer zielgerichteten Planung, Steuerung und Verteilung der Informationen entwickelt sich in dieser Situation zur Schlüsselkompetenz.

Den Grossteil der in Organisationen und deren Geschäftsprozessen benötigten Informationen bilden unstrukturierte Informationen, die in vielfachen Formaten vorliegen und aus diversen Quellen stammen. Beispiele sind Arbeitsanweisungen, Verträge, Forschungsberichte oder Marketing-präsentationen oder auch verdichtete Informationen aus Data-Warehouse-Systemen. Neben rein internen Daten werden verstärkt Daten aus externen Quellen wie zum Beispiel Daten von Marktforschungsinstituten oder auch aus diversen Social-Media-Plattformen verwendet. Oder es werden analytische Daten eingesetzt, die das Unternehmensgeschehen in verdichteter Form aggregieren. Diese Daten haben in der Regel einen wesentlich grösseren strategischen Wert als rein operative Daten und können in Kombination mit diesen den Unternehmenserfolg nachhaltig verbessern. Wichtig ist dabei, dass diese Informationen zur richtigen Zeit dem richtigen Prozess(schritt) in der richtigen, das heisst nutzergerechten Form zugeordnet werden und direkt vom Prozess verarbeitet werden sowie zu Massnahmen transformiert werden können.

Modernes Informationsmanagement erfordert die zielgerichtete Planung, Steuerung und Verteilung der Daten und Informationen aus den diversen internen und externen Quellen. Damit diese Daten sinnhaft und zielgerichtet eingesetzt werden können, müssen sie direkt an den Geschäftsprozessen und deren Informationsflüssen ausgerichtet werden. Nur so lassen sich die Informationen analog zu anderen Ressourcen managen und gezielt einsetzen und damit wie andere Ressourcen auch managen.