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Aktuelle Projekte

Entscheidungsverhalten in der privaten Altersvorsorge

Projektverantwortung: Daniel Greber

Projektteam: Larissa Marti, Pirmin Mussak und Jérôme Zaugg

Kontakt für Informationen: Daniel Greber

Beschreibung

Der privaten Altersvorsorge wird heute wie auch inskünftig eine bedeutende Rolle zugeordnet, um den gewohnten Lebensstandard im Alter aufrechterhalten zu können. Grund hierfür sind Unsicherheiten in der Entwicklung der ersten und zweiten Säule. Die erste sowie die zweite Säule werden durch die Zunahme der Lebenserwartung einerseits und durch die Überalterung andererseits immer stärker belastet.

Die dritte Säule bietet neben der Vorsorge für das Alter auch einen unmittelbaren Nutzen in Form von Steuererleichterungen. Trotz der Wichtigkeit sowie den objektiven Vorteilen der privaten Vorsorge hat die Bevölkerung Schwierigkeiten entsprechend zu handeln. Die erwerbstätige Bevölkerung erkennt zwar die Notwendigkeit der Vorsorgeplanung oder die wirtschaftliche und politische Unsicherheit in Bezug auf ihre finanzielle Absicherung im Alter, verdrängt jedoch die persönliche Betroffenheit und schiebt die Planung so lange wie möglich auf. Das Verhalten in der Realität entspricht deshalb vielfach nicht den Erwartungen (z.B. finanzielle Absicherung im Alter). Grund für diese inkonsistente Verhaltensweise liegen in finanziellen, kognitiven, emotionalen und motivationalen Barrieren innerhalb des Entscheidungsprozesses.

Entlang des Entscheidungsprozesses «Altersvorsorge» werden in der Studie vier Schwerpunkte untersucht:

Das Ziel der Studie ist es, die in der Ausgangslage geschilderten Verhaltensweisen der Sparer zu erforschen.

Das Projekt wird an der ZHAW in der Abteilung Banking, Finance, Insurance geführt. Dabei arbeiten das Zentrum für Risk & Insurance (ZRI) und das Institut für Wealth & Asset Management (IWA) in diesem Forschungsprojekt kooperierend zusammen. Die Forschungsstudie wird vom Zürcher Bankenverband finanziell unterstützt.

Risk Profiling privater Anlage- und Vermögensverwaltungskunden

Projektverantwortung: Jérôme Zaugg

Projektteam: Johannes Höllerich  

Kontakt für Informationen: Selina Grimm

Beschreibung

In einem gemeinsamen Projekt entwickelte das Zentrum für Banking & Finance im 2012 mit der AEK Bank 1826 ein neues Instrument zur Risikoprofilermittlung. Die Zusammenarbeit zu diesem Thema wird nun in einem Folgeprojekt fortgeführt. Als weiterer Partner konnte die K&W Software AG gewonnen werden. Um was geht es? Im Beratungsprozess von Anlage- und Vermögensverwaltungskunden ist die Risikoprofilermittlung ein zentraler Bestandteil. Dabei wird die Risikobereitschaft und/oder Risikofähigkeit der Kunden mittels einem Fragebogen ermittelt, um Klarheit darüber zu schaffen, welche Anlagestrategie am besten passt. Dieser Prozess ist für die Finanzdienstleister jedoch mit diversen Herausforderungen und Schwierigkeiten verbunden. Bspw. können psychologische Fallen (Behavioral Biases), bekannt aus der Verhaltensökonomie, dazu führen, dass die tatsächliche Risikobereitschaft verzerrt ist. So kann sich nach einem längeren Aufschwung an den Kapitalmärkten das Risikobewusstsein bei den Anlegern abschwächen. Als Folge davon wird der Kunde einem zu offensiven Portfolio zugeteilt und fühlt sich mit der Anlagestrategie nicht wohl. Innerhalb des Projektes ist es nun das Ziel, die subjektive Risikobereitschaft des Kunden sowie seine Anfälligkeit auf psychologische Fallen zu erfassen. Aus den gewonnenen Erkenntnissen wird der Kunde einer korrekten Anlagestrategie zugewiesen und andererseits können wertvolle Hinweise für die Beratung werden. Dies soll schliesslich zu einer höheren Beratungsqualität und Kundenzufriedenheit führen.