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Finance Circle

In dieser Veranstaltungsreihe beleuchten namhafte Praxisreferierende aktuelle Wirtschafts- und Finanzthemen und Dozierende der ZHAW School of Management and Law (SML) stellen neueste Forschungsergebnisse vor.

Nächste Veranstaltung

Was Frauen von Banken wollen

Montag, 27. Juni 2022
18.00 bis 19.30 Uhr

Frauen ticken nicht nur anders als Männer, das Leben einer Frau verläuft, insbesondere im Zeitraum der Erwerbsphase, oft anders als bei ihren männlichen Kollegen. Dieser Umstand hat Folgen für ihre finanzielle Zukunft. Da diese Zukunft aufgrund der generell höheren Lebenserwartung meist auch länger dauert, ist die Auseinandersetzung mit finanziellen Themen für Frauen umso wichtiger. Frauen und Männer haben auch unterschiedliche Ansprüche an Kommunikation. Um eine optimale und bedürfnisorientierte Beratungssitu-ation herzustellen ist es wichtig, grundlegende Unterschiede und Ansprüche zu beachten und miteinzube-ziehen. Vor diesem Hintergrund wollen wir uns am nächsten Finance Circle mit folgenden Fragen auseinan-dersetzen:

Namhafte Repräsentantinnen dieses Themengebiets diskutieren und schildern ihre Sicht, moderiert und herausgefordert von Mark Dittli, Chefredaktor von The Market.

Format

Präsentationen mit anschliessender Expertendiskussion

Referierende

Claudia Müller, Gründerin Female Finance Forum

Nannette Hechler-Fayd’herbe, Globale Leiterin Economics & Research, Chief Investment Officer EMEA, Credit Suisse 

Sandra Huber-Schütz, Mitglied des Management Committee Wealth Management UBS Switzerland, Verantwortliche für Women’s Wealth Switzerland

Moderation

Mark Dittli, Gründer und Chefredakteur von The Market

Veranstaltungsort

Bis auf Weiteres wird der Finance Circle online durchgeführt.

Jahresprogramm

Finance Circle 2022

Montag, 28. März 2022, 18.00 - 19.30 Uhr
Die neusten Entwicklungen im Open Banking

Montag, 27. Juni 2022, 18.00 - 19.30 Uhr
Was Frauen von Banken wollen

Montag, 26. September 2022, 18.00 - 19.30 Uhr
Wird noch bekannt gegeben.

Montag, 14. November 2022, 18.00 - 19.30 Uhr
Wird noch bekannt gegeben.

Konzept der Veranstaltungsreihe

Die Abteilung Banking, Finance, Insurance der ZHAW School of Management and Law (SML) stellt in ihrer Veranstaltungsreihe Finance Circle aktuelle Wirtschafts- und Finanzthemen zur Diskussion. Der Finance Circle ist eine bewährte Plattform für Gedankenaustausch und Networking unter Fachleuten und wird in Kooperation mit dem Zürcher Bankenverband durchgeführt. Namhafte Referentinnen und Referenten der Finanzbranche beleuchten relevante Finanzfragen. Dozierende der ZHAW School of Management and Law stellen neuste Forschungsergebnisse vor.

Zielgruppe

Der Finance Circle richtet sich an Fachleute und Interessierte aus den Bereichen Banken, Versicherungen, Vorsorge, Immobilien, Finanzberatung, Treuhand und Vermögensverwaltung.

Kosten

Der Besuch der Veranstaltung ist kostenlos.

Zertifizierungen und Weiterbildungscredits

Folgende Institutionen vergeben für die Teilnahme am Finance Circle Weiterbildungspunkte:

Institution Anzahl Credits
SFPO Swiss Financial Planners Organization 2 Continuing Education Credits
CICERO Certified Insurance Competence 2 Cicero Credits

Am Ende der Veranstaltung wird der Link zum Antragsformular für die Akkreditierungspunkte mitgeteilt. Das dazugehörige Bestätigungsschreiben wird Ihnen direkt zugestellt.

Anmeldung Infoletter

Wünschen Sie weitere Informationen zum Finance Circle? Melden Sie sich für unseren Infoletter an. Wenn Sie bereits einmal an einem Finance Circle teilgenommen haben, ist Ihre Adresse bereits in unserer Verteilerliste erfasst.

Rückblick vergangener Finance Circle Anlässe

Finance Circle vom 28.03.2022 - Die neusten Entwicklungen im Open Banking

Die Referierenden des Finance Circles vom 28.03.2022 verschafften den Teilnehmenden einen Überblick aus der Perspektive der Interessensverbände, Banken und Infrastrukturanbieter. Dabei beleuchteten sie aktuelle und zukünftige Projekte im Bereich Open Banking. In der anschliessenden Podiumsdiskussion waren sie sich einig, dass das marktgetriebene Modell der Schweiz klare Vorteile gegenüber dem regulationsgetriebenen Ansatz hat, da die Nachfrage der Kunden das optimale Vorgehen der Banken bestimmt. Dies erfordert seitens der Banken allerdings viel Abstimmungsarbeit mit verschiedenen Marktteilnehmern. Diese ist zwar sehr aufwändig, wird aber auch als sehr bereichernd angesehen, um Open Banking Projekte erfolgreich umzusetzen. Eine wichtige Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit sind die strategischen Überlegungen, die sich jeder Marktteilnehmer im Vorfeld machen muss. Die Banken müssen vorgängig nicht nur definieren, in welcher Rolle sie sich innerhalb des Open Bankings positionieren wollen, sondern auch welches der zahlreichen Geschäftsmodelle sie dabei verfolgen möchten. Erste konkrete Use Cases sind auf dieser Basis entstanden und werden bereits in der Praxis angewendet, viele weitere werden in den kommenden Monaten und Jahren noch erwartet.

Finance Circle vom 22.11.2021 - Neuste Entwicklungen der digitalen Assets

Der Finance Circle vom 22.11.2021 widmete sich der Frage, wohin sich der Digitale-Asset-Trend entwickeln wird und ob dieser den Schweizer Finanzplatz verändern wird. Dezentralisierte Börsen wie UniSwap spielen mit einem täglichen Handelsvolumen von ca. USD 1 Mrd. bereits heute eine gewichtige Rolle auf den Finanzmärkten. Herr Studach von der SDX zitierte gestern Quellen, die damit rechnen, dass Vermögenswerte von USD 24 Billionen bis 2027 tokenisiert sein werden. Die Experten waren sich nicht einig, welche Assetklasse am stärksten durch die Digitalisierung von Assets beeinflusst, oder welche Kryptowährung wichtig bleiben wird. Aber es kamen alle zum Schluss, dass am Trend der digitalen Vermögenswerte kein Weg mehr vorbeiführt und die Zusammenarbeit zwischen Banken und Fintechs wichtig bleiben wird, um mit den Entwicklungen auf diesem Gebiet Schritt halten zu können. 

Finance Circle vom 27.09.2021 - Verkennen wir die Inflationsgefahr?

Der Finance Circle vom 27.09.2021 nahm sich der hochaktuellen Frage an, ob wir die momentane Inflationsgefahr richtig einschätzen. Nach vielen Jahren tiefer Inflation stieg das Preisniveau im Zuge der wirtschaftlichen Erholung von der Pandemie in Ländern wie den USA teils sehr stark an. Die Kerninflation für Güter stieg in den USA im Verlauf des Jahres 2021 auf über 8%. Diese Teuerungsraten werden von den Experten noch als temporär angesehen. Ob sich diese temporäre Verteuerung zu einem mittelfristigen Kaufkraftverlust entwickelt, hängt unter anderem davon ab, ob eine Lohn-Preis-Spirale entsteht, welche die Inflation stützen würde. Welchen Effekt die Digitalisierung oder eine allfällige Deglobalisierung der Wertschöpfungskette auf die Inflation ausüber würde, sei zum jetzigen Zeitpunkt nur schwer abzuschätzen, da diese Effekte meist mehrschichtig sind und die einzelnen Aspekte sich teils gegenseitig aufheben. 

Finance Circle vom 28.06.2021 - Bancassurance 2.0 / Insurbanking

Banken und Versicherungen können sich nicht nur als Vertriebskanäle für die jeweils anderen Produkte sehen, sondern auch kombinierte Angebote entwickeln, welche die Stärken beider Sektoren vereinen. 

Aus der Diskussion gezogenes Fazit

Mehr als 20 Jahre später scheint das Thema Bancassurance wieder an Aktualität zu gewinnen. Der Finance Circle vom 28.06.2021 nahm sich der Frage an, was im Vergleich zum letzten Mal anders ist und welche Faktoren zum Erfolg führen können:

  • Finanzierungsangebot, beispielsweise Hypotheken, das kurz- und mittelfristige (Banken) und sehr langfristige Tranchen (Versicherungen, Pensionskassen) vereinigt.
  • Altersvorsorgeprodukt, das einen Kapitalbezug aus der Pensionskasse (Vermögensverwaltung durch Bank) mit der Absicherung des Langlebigkeits- und allenfalls des Pflegefallrisikos (Versicherung) vereinigt. 
  • Altersvorsorgeprodukt, das einen Kapitalbezug aus der Pensionskasse (Vermögensverwaltung durch Bank) mit garantierten Mindesterträgen (Versicherung) kombiniert. 
  • Kreditvergabe (Bank, aber auch Crowd) und Kreditausfallversicherung (Versicherung) auf Kreditplafformen. 

Kooperation

Der Finance Circle wird in Kooperation mit dem Zürcher Bankenverband durchgeführt.