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Absolventenporträt: Senior Project Manager

Vermittler zwischen Kunde und Entwickler

Dean Cavelti hat an der ZHAW School of Engineering Informatik studiert. Heute arbeitet er bei Namics in Zürich als Consultant und Projektmanager. Beim Web-Dienstleister ist er unter anderem für Planung und Umsetzung von E-Commerce-Lösungen für namhafte Kunden zuständig.

«Ich arbeite jetzt seit drei Jahren bei Namics und habe noch nie ein Projekt zweimal gemacht.» Alltagstrott kehrt bei Informatik-Absolvent Dean Cavelti selten ein. In seiner Doppelrolle als Consultant und Projektmanager kümmert er sich beim Web-Dienstleister in Zürich um die strategische Planung von Projekten. Er arbeitet zusammen mit einem Team von Entwicklern Vorschläge aus, klärt Kundenbedürfnisse ab und versucht, sie wunschgerecht umzusetzen. Er sieht sich in der Rolle des Vermittlers: «Meine Aufgabe ist es, die Wünsche des Kunden und die Möglichkeiten der Softwareentwicklung zusammenzubringen.» So verschieden seine Kunden sind, so unterschiedlich sind auch die Aufträge, die Dean Cavelti übernimmt: «Es ist wirklich ein ‚bunter Haufen‘ von Projekten, die ich betreue», sagt er. Kürzlich hat er beispielsweise den Webshop-Relaunch eines Anbieters für technische und elektronische Komponenten geplant und begleitet.

Auf konkrete Resultate hinarbeiten

Das ist eine Komponente, die Dean Cavelti an seinem Beruf besonders gut gefällt: «Ich kann auf ein Ziel hinarbeiten und sehe am Ende ein konkretes Resultat.» Dass er dabei von einem motivierten Team umgeben ist, die Anforderungen aller Stakeholder im Auge behalten und mit einer Prise Diplomatie zwischen ihnen vermitteln muss, macht ihm Spass. Das Klischee des Informatikers, der im stillen Kämmerlein vor sich hin programmiert, hält Dean Cavelti für überholt. Selbstverständlich ist ein technisches Grundwissen unabdingbar. Doch er ist auch überzeugt, dass das Informatikstudium an der ZHAW School of Engineering einen Beitrag zur Sozialkompetenz leistet: «Man gewinnt während des dreijährigen Studiums grundsätzlich an Reife; gerade die Projektarbeiten schärfen die Teamfähigkeit und die sogenannten ‚Soft Skills‘.»

«Man gewinnt während des dreijährigen Studiums grundsätzlich an Reife; gerade die Projektarbeiten schärfen die Teamfähigkeit und die sogenannten ‚Soft Skills‘.»

Dean Cavelti

Die richtige Entscheidung

Die Ausrichtung auf die Bedürfnisse des Kunden hat Dean Cavelti vor Studienbeginn kurz darüber nachdenken lassen, ob nicht ein Wirtschaftsinformatikstudium das Richtige für ihn wäre. «Ich habe aber auch die ‚technische‘ Seite nie wirklich abgeschrieben und mich schliesslich für ein Informatikstudium entschieden. Das war genau die richtige Entscheidung; der Studiengang hat technische und wirtschaftliche Komponenten vereint und damit meinen Erwartungen und Zielen sehr gut entsprochen.» Im letzten Studienjahr vertiefte Dean Cavelti seine Kenntnisse in Programmieren, wovon er noch heute profitiert. Er erklärt: «Ich arbeite zwar nicht als Programmierer oder Softwareentwickler. Dadurch, dass ich dennoch über das nötige Know-how verfüge, spreche ich aber die gleiche Sprache wie diejenigen, die bei uns die Web-Dienstleistungen umsetzen. Das erleichtert meine heutige Arbeit bei Namics massgeblich.»

Sehr gute Berufsaussichten

Der Übergang vom Studium ins Berufsleben erfolgte bei Dean Cavelti nahtlos. «Ich habe mich früh mit der Stellensuche beschäftigt und schon im Jahr vor meinem Abschluss eine Absolventenmesse besucht. Dort knüpfte ich bereits erste Kontakte zu Namics, die sich im Jahr darauf verstärkten.» Mit diesen Voraussetzungen bewarb er sich beim Web-Dienstleister und erhielt die Zusage – so wie sechs seiner Kommilitonen. «Wir waren wirklich überrascht, wie sich die Industrie um uns Absolventen riss. Fast alle erhielten bereits während des Studiums mehrere Stellenangebote, gerade auch diejenigen Studenten, die sich wie ich auf Softwareentwicklung spezialisiert hatten.» Die Berufsaussichten für Informatik-Ingenieurinnen und -Ingenieure seien nach wie vor sehr gut. Dean Cavelti muss es wissen, denn mittlerweile hält er an Absolventenmessen selber Ausschau nach jungen IT-Talenten. 

«Während der Lehre und auch danach hat mir aber immer die fachliche Tiefe gefehlt. Darum habe ich mit dem Studium begonnen.»  

Das Lernen geht weiter

Mit einer Lehre als Informatikerin der Fachrichtung Systemtechnik ist Dean Cavelti ins Berufsleben gestartet. Bevor er mit dem Studium begann, arbeitete er als Systemadministrator, baute Netzwerke auf und kümmerte sich um die Hardware-Beschaffung. «Während der Lehre und auch danach hat mir aber immer die fachliche Tiefe gefehlt. Darum habe ich mit dem Studium begonnen.» Heute noch bildet er sich konsequent weiter, derzeit vor allem auf dem Gebiet des Projektmanagements. Auch ein Masterstudium käme für den Informatikabsolventen in Frage. Mit der Wahl der Fachrichtung lässt er sich aber noch ein wenig Zeit.

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