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CAS Additive Fertigung

Additive Fertigungsverfahren gewinnen zunehmend an Bedeutung. Heute haben Additive Fertigungsverfahren bereits Einzug in die Serienfertigung gefunden. In den verschiedenen Bereichen des Maschinenbaus, der Medizintechnik oder der Luft- und Raumfahrtindustrie, um nur einige Beispiele zu nennen, haben sich die additiven Fertigungsverfahren in der Produktentwicklung und in der Produktion etabliert.

Im CAS Additive Fertigung werden die verschiedenen additiven Fertigungsverfahren für Metall, Kunststoff und auch Keramik sowie die korrespondierenden Prozesse zur Vor- und Nachbereitung für diverse Anwendungen gelehrt und in praktischen Übungen und Industrie-Exkursionen vertieft. Auch werden die Vorteile gegenüber der konventionellen Fertigung sowie die Grenzen der additiven Fertigung in Theorie und Praxis aufgezeigt.

Auf einen Blick

Abschluss: Certificate of Advanced Studies in Additive Fertigung (12 ECTS)

Start: 19.09.2019

Dauer: 5 Monate

Kosten: CHF 7'900.00

Durchführungsort: 

ZHAW School of Engineering
Zentrum für Produkt- und Prozessentwicklung (ZPP) - Lagerplatz 22 - 8400 Winterthur

Unterrichtssprache: Deutsch

Ziele und Inhalt

Zielpublikum

Folgende Zielgruppen sollen durch das CAS Additive Fertigung (3D-Druck) angesprochen werden:

  • Ingenieure, Naturwissenschaftler FH/ETH
  • Techniker HF

aus

  • Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie und ähnlichen Industriezweigen
  • F&E, Produktion, Technischer Verkauf.

Ziele

Die Teilnehmer

  • verstehen die additive Fertigungskette (vom CAD bis zum additiv gefertigten Bauteil) sowie die unterschiedlichen industriell umgesetzten additiven Fertigungsverfahren für Metall, Kunststoff und Keramik
  • lernen die Möglichkeiten und Grenzen der additiven Fertigung (AF) sowie die zum Einsatz kommenden Materialien kennen
  • verstehen die für die additive Fertigung notwendige digitale Datenvorbereitung und können diese anwenden
  • können die Konstruktionsrichtlinien für additive Fertigung anwenden und aus dem CAD die additive Fertigung einleiten
  • lernen AF-Simulation- und Topologie-Optimierung kennen
  • können die additiv gefertigten Bauteile hinsichtlich qualitativer Merkmale bewerten und können die gängigen Nachbearbeitungsverfahren anwenden
  • kennen die verschiedenen Anwendungen und anwendungsspezifische Aspekte
  • lernen neue Geschäftsmodelle unter Berücksichtigung rechtlicher und sicherheitstechnischer Aspekte kennen
  • können im AF-Labor und in der semesterbegleitenden Projektarbeit ihre theoretischen Kenntnisse umzusetzen

Inhalt

Modul 1: Additive Fertigung

Inhalte

  • Einführung in die Additive Fertigung
  • Terminologie
  • Standardisierung und Normung
  • Übersicht über die wichtigsten additiven Technologien, Vergleich
  • Neue Geschäftsmodelle durch die AF
  • Rechtliche und sicherheitstechnische Aspekte der AF
  • Ökonomische und ökologische Aspekte: additive vs. konventionelle Fertigung
  • Einführung der additiven Fertigung in die industrielle Praxis
  • Anwendungen (Anforderungen, Anwendungsspezifische Aspekte, Beispiele): Geräte-, Maschinen-, Werkzeug- und Leichtbau, Energietechnik, Medizinaltechnik und weitere

Modul 2: Prozesse und Materialen in der additiven Fertigung

Metall

  • Technologien/Verfahren, Materialien
  • Process Engineering
  • Nachbehandlung, Qualität, Kosten
  • Praxis
  • Exkursion (Sauber F1, Ecoparts)

Kunststoff

  • Technologien/Verfahren, Materialien
  • Process Engineering
  • Nachbehandlung, Qualität, Kosten
  • Praxis
  • Exkursion (Prodartis, 1zu1 Prototypen)

Keramik

  • Technologien/Verfahren, Materialien
  • Process Engineering
  • Nachbehandlung, Qualität, Kosten
  • Praxis

Modul 3: Konstruktion und Gestaltung

  • IT-Vorbereitungen: Voraussetzungen für die Additive Fertigung
  • Additiv-fertigungsgerechte Konstruktion/Produktentwicklung (Konstruktionsrichtlinien für die additive Fertigung)
  • Reverse Engineering
  • Topologie-Optimierung und AF-Simulation

Modul 4: Projektarbeit

Entwicklung und additive Herstellung eines Bauteiles in Metall:

  • Entwicklung
  • Wirtschaftliche Betrachtungen
  • Herstellung
  • Bericht
  • Präsentation

Methodik

Das Ausbildungsprogramm umfasst verschiedene Aktivitäten, wie Vorlesungen, praxisorientierte Übungen und Fallbeispiele, Gruppenarbeiten, Exkursionen, Arbeiten an der Maschine sowie Selbststudium.

Unterricht

Diese Weiterbildung umfasst 15 Kurstage zu je 8 Lektionen. Ergänzt wird das CAS durch eine semesterbegleitende Projektarbeit und Selbststudium.

Den individuellen Stundenplan erhalten die Teilnehmer spätestens einen Monat vor Kursbeginn. Die schulfreie Zeit richtet sich nach den Schulferien der Stadt Winterthur.

Beratung und Kontakt

Veranstalter

Anmeldung

Zulassung

Die Zulassung zu einem CAS setzt grundsätzlich einen Hochschulabschluss (Fachhochschule, HTL, HWV, Uni, ETH) voraus. Es können aber auch Praktikerinnen und Praktiker mit vergleichbarer beruflicher Kompetenz zugelassen werden, wenn sich die Befähigung zur Teilnahme aus einem anderen Nachweis ergibt.

3D-CAD Basiskenntnisse werden vorausgesetzt.

Startdaten und Anmeldung

Start Anmeldeschluss Anmeldelink
19.09.2019 19.08.2019 Anmeldung

Downloads und Broschüre

Downloads

Links

Broschüre