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Absolventenporträt Pilot

Im Gespräch mit Samuel Gessler, Pilot A320 Swiss International Air Lines

Was hast du vor dem Studium gemacht?

Zwischen Diplom- und Rekrutenschule verdiente ich mein erstes Geld als Hilfskraft in einer Restaurantküche. Damals war ich noch unsicher, welches Studium zu mir passen würde. Also versuchte ich Einblicke in die verschiedensten Bereiche zu erlangen. So war ich zum Beispiel als Praktikant eines Ingenieurbüros auf Baustellen unterwegs oder lernte auf einer Anwaltskanzlei für Patentrechte den täglichen Büroalltag kennen. Bei der Schweizer Armee kam ich dann zum ersten Mal so richtig mit der Aviatik in Kontakt und durfte meinen Dienst als Flugzeug- und Helikopterwart absolvieren. Eine tolle Sache war auch mein Praktikum bei einem Helikopterunternehmen in Neuseeland.

Warum hast du Aviatik studiert?

Nach der Matura war für mich klar, dass ich studieren möchte. Das breite Angebot machte mir die Entscheidung jedoch alles andere als leicht. Ich schwankte zwischen Architektur und Wirtschaft. Als dann der Studiengang Aviatik geschaffen wurde, wusste ich aber sofort, dass dies der richtige Weg für mich sein sollte. Es war kein rationaler Entscheid, sondern vielmehr einer aus dem Herzen. Ich habe diesen Schritt nie bereut und betrachte es als ein grosses Privileg, sich im Beruf seiner Faszination und Begeisterung widmen zu dürfen..

Was sind deine Tätigkeiten nach dem Studium?

Ich fliege nun seit vier Jahren bei Swiss International Air Lines als First Officer auf Airbus 320. Nebst der normalen Operation auf der Kurz- und Mittelstrecke bilde ich als Instruktor zukünftige Pilotinnen und Piloten im Simulator sowie auf der Strecke aus. Dabei freut es mich immer besonders, auf gut ausgebildete und motivierte junge Menschen zu treffen, welchen die Begeisterung fürs Fliegen ins Gesicht geschrieben ist. Zusätzlich habe ich als Kontrollpilot die spannende Aufgabe, Flugzeuge nach intensiver Wartungsarbeit bei sogenannten „Maintenance Checkflights“ auf Herz und Nieren zu prüfen. Dabei testen wir während eines ausgiebigen Fluges diverse Systeme auf ihre richtige Funktion, bevor es dann für die alltägliche Operation wieder freigegeben wird.

Was bleibt dir in Erinnerung?

Rückblickend war das Aviatik-Studium eine aufregende aber auch intensive Zeit. Der duale Abschluss bestehend aus dem Erwerb von Pilotenlizenz und Bachelordiplom war eine Herausforderung, die ich aber jederzeit wieder angehen würde. Die Kombination aus Theorie und Praxis während der Semesterferien machte es für mich sehr interessant und bot zugleich eine spannende Abwechslung. Auch heute profitiere ich noch von meinem Studium und schätze besonders den Austausch mit meinen ehemaligen Kommilitoninnen und Kommilitonen, welche sich inzwischen in der Branche und auf der ganzen Welt verteilt haben. Mit dem Bachelorabschluss kann ich jederzeit neue Wege einschlagen, weil er mir den Zugang zu diversen Masterstudiengängen oder Nachdiplomkursen ermöglicht.

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