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SCATh: Verbesserte Katheterführung

Im Projekt SCATh (Smart Catheterisation) wurde ein System zur verbesserten Katheterführung entwickelt. Um die Patientensicherheit zu erhöhen, wurden für Chirurgen visuelle und haptische Tools entwickelt, welche sich sowohl auf prä-operative Datenerfassung als auch auf Live-Datenakquisition stützen.

SCATh: Kontrollzentrum (Modell)
SCATh: Kontrollzentrum (Modell)
SCATh: Im Projekt entwickelte Katheter
SCATh: Im Projekt entwickelte Katheter
SCATh: Screenshot der entwickelten Software
SCATh: Screenshot der entwickelten Software

Die moderne Medizin bewegt sich immer häufiger in Richtung minimalinvasive Chirurgie. Konventionelle, offene Eingriffe werden systematisch durch Interventionen ersetzt, welche die Entstehung von Wunden und damit die Schmerzen und die Länge des Krankenhausaufenthaltes für Patienten reduzieren. Problematisch bei solchen Prozeduren ist allerdings die hohe Komplexität, welche oft auch Risiken für den Patienten mit sich bringt.

Im Projekt SCATh (Smart Catheterisation) sollten neue Katheterisierungsprozeduren erforscht werden, um diese Risiken zu vermindern. Dabei wurde der Fokus auf kardiovaskuläre Krankheiten gelegt, welche in der EU zu den häufigsten Todesursachen gehören. Im Projekt wurden visuelle und haptische Tools zur robusten und präzisen Katheterführung entwickelt. Diese Tools bedienen sich sowohl prä-operativ erfasster als auch Live-Sensordaten und unterstützen so den operierenden Arzt auf verschiedenen Ebenen. Neben der erhöhten Sicherheit während des Eingriffs selbst können damit auch Komplikationen verhindert werden, welche bisher beispielsweise durch den häufigen Gebrauch von Röntgenstrahlen oder Kontrastmittel entstehen konnten.

Das neue Eingriffskonzept wurde für das Zusammenspiel mit modernsten chirurgischen Einrichtungen und in enger Kooperation mit klinischen Experten und Industriepartnern entwickelt. Am Ende des Projekts konnten ein Demonstrator sowie verschiedene Katheterisierungsprozeduren vorgestellt werden. Die im SCATh-Projekt erreichten technologischen Fortschritte könnten zudem auch in anderen Gebieten der minimalinvasiven Chirurgie zum Einsatz kommen.

Projektdetails

Projektbeginn: 01.01.2010

Projektreferenz: 248782

  • ICT 4 - 2009.5.2 - ICT for Patient Safety - Specific Targeted Research Project (STREP)

Projekt finanziert durch die Europäische Kommission

Weitere Infos finden Sie auf der Projektwebseite

Links zu unseren Projektpartnern:

Katholieke Universiteit Leuven, Belgien

Ansprechpartner IMS:

Richard Alexander Hüppi

ZHAW School of Engineering
Institut für Mechatronische Systeme
Technikumstrasse 5
8400 Winterthur

+41 (0) 58 934 78 33
richard.hueppi@zhaw.ch