Kopfbereich

Schnellnavigation

Hauptnavigation

Leichtbautechnik

Leichte, hoch beanspruchte Strukturen

Komfort-Kuriersitz in einem Airbus A300

Ein schonungsvoller Umgang mit Material- und Energieressourcen sowie ein kostenbewusstes Denken verlangt nach einer gewichtsoptimierten Gestaltung von Bauteilen. Viele Funktionen im Fahr- und Flugzeugbau oder der Automationstechnik können nur durch den Einsatz hochfester sowie leichter Werkstoffe und einer leichtbaugerechten Gestaltung der Komponenten realisiert werden.

Für die rechnerische oder experimentelle Bestimmung der Lastfälle stehen am IMES verschiedene Hilfsmittel zur Verfügung. Gestaltung und Auslegung von Strukturen können mittels Finite-Elemente-Methode-Berechnungen optimiert werden. Statische oder dynamische Belastungstests ermöglichen das Überprüfen der im Pflichtenheft definierten Anforderungen. Sie sind bei Bedarf auch Grundlage für eine Zertifizierung durch die Behörde.

Wir sind in der Lage, Entwicklungen von der Konzeptphase bis hin zur Abnahmeprüfung durchzuführen und Sie dabei mit unserem Fachwissen zu unterstützen.

Kollisionssichere konstruktive Gestaltung und Personenschutz

Kopfanprall auf eine Blechstruktur

Ein erhöhtes Sicherheitsbewusstsein der Konsumenten und verschärfte Zulassungsvorschriften führen vermehrt zur Entwicklung verformbarer Strukturen und energieabsorbierender Polsterungen. Diese sollen den Menschen bei Fahrzeugkollisionen, Bruchlandungen von Flugzeugen oder Anprallen auf Autofronten oder Schranken (z.B. Eishockeybanden) besser vor Verletzungen schützen.

Dank der mehrjährigen Arbeit auf diesem Gebiet besitzt das IMES eine fundierte Erfahrung bei der Auslegung derartiger sicherheitsrelevanter Strukturen. Dynamische Komponenten-Testanlagen erlauben das Überprüfen der Simulationsresultate schneller Verformungsvorgänge und das Validieren von Materialmodellen. Zudem lassen sich fertige Bauteile oder Körperpolster in ihrer Funktion testen und zertifizieren.

Anspruchsvolle kinematische Mechanismen in komplexen Strukturen

Treppensteigender Rollstuhl - Konzeptstudie

Mechanische Bewegung verlangt vielmals nach komplexen kinematischen Mechanismen, welche mit der Struktur eine gewichts- und funktionsoptimierte Einheit bilden müssen. Durch Simulation der Bewegungsabläufe lassen sich unterschiedliche Konzepte überprüfen und Lager- sowie Kontaktkräfte bestimmen. Sie bilden auch eine wichtige Grundlage bei der Wahl von Antrieben. Kinematische Starrkörpersimulation ist am IMES ein unverzichtbares Hilfsmittel bei der Entwicklung anspruchsvoller, bewegter Strukturen.

Projektbeispiele

Wir forschen im Bereich Leichtbautechnik und haben zahlreiche Projekte bereits erfolgreich abgeschlossen. Eine Auswahl dieser Projekte finden Sie hier:

Flyer Leichtbautechnik