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Zürcher Hochschule
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Analyse der Wettbewerbsfähigkeit umweltfreundlicher Produktentwicklungen in der Schweizer Lebensmittelindustrie

Beschreibung

Die Ernährung verursacht rund 30 % der Umweltbelastung des Schweizer Konsums (EBP, 2026) und 10 % des Treibhausgas-Fussabdrucks – nach Verkehr und Wohnen der drittwichtigste Bereich (BFS). Der Bundesrat will diesen Fussabdruck bis 2030 um 25 %, bis 2050 um zwei Drittel senken – ein trotz leicht rückläufiger Tendenz ambitioniertes Ziel.

Für die Erreichung dieser Ziele braucht es vielfältige Anstrengungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Bislang wenig im Fokus stehen dabei Potenziale, die sich durch neue Produktentwicklungen in der Lebensmittelindustrie ergeben. Substitute zu ressourcenintensiven Lebensmitteln (z. B. Fleischalternativen), die Verwendung nicht-genutzter Ressourcen (Nebenströme) oder neue Verfahren (zellbasierte Lebensmittel) könnten den ökologischen Fussabdruck der Ernährung reduzieren, ohne eine massive Veränderung der Konsumgewohnheiten zu erfordern.

Das BAFU möchte nun prüfen, welche Produkte und Technologien aus diesem Bereich in der Schweiz ein tragfähiges wirtschaftliches und ökologisches Potenzial aufweisen, und welche Rahmenbedingungen und Hürden darüber entscheiden, ob die Schweizer Lebensmittelindustrie dieses Potenzial künftig auch tatsächlich nutzen und im Wettbewerb bestehen kann.

Eckdaten

Stellv. Projektleitung

Projektstatus

laufend, gestartet 10/2026

Institut/Zentrum

Institut für Umwelt und Natürliche Ressourcen (IUNR); Institut für Lebensmittel- und Getränkeinnovation (ILGI)

Drittmittelgeber

Bund

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