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ZHAW Sustainability Day 2026

Am 14. April 2026 wurde in Winterthur die siebte Ausgabe des ZHAW Sustainability Day durchgeführt. Im Mittelpunkt stand die Auseinandersetzung mit den sozialen Auswirkungen von Net Zero, die aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet und in vielfältigen Formaten diskutiert wurden.

Der ZHAW Sustainability ist ein jährliches Event, das den Austausch zwischen Studierenden, Forschenden und Praxispartnern fördert und aktuelle Nachhaltigkeitsfragen in den Mittelpunkt rückt. 

In dieser Ausgabe stand die Leitfrage «Net Zero, Fair Future?» im Zentrum und prägte die Diskussionen, mit besonderem Bezug zu den folgenden Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs):

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Team des Sustainability Day 2026

Die Veranstaltung wurde von folgenden Studierenden geplant und organisiert: Vania da Cruz Pinto, Joana Frey, Sabrina Gschwend, Jeeviga Karunakaran, Manon Lankkamp, Merlinda Lloqanaj, Mansan Maniyamparayil, Sina Martinez, Livia Steinkellner, Samira Suter im Rahmen des Moduls «Sustainability Mindset I» und David Csanádi, Laura Feusi, Nadja Lautenschlager, Nina Pfister, Miles Pinel und Jennifer Zeller im Rahmen des Moduls «Sustainability Mindset II» an der ZHAW School of Management and Law.

Zudem wurde die Organisation und Durchführung der Veranstaltung von einem Team aus 14 Freiwilligen unterstützt.

Zum Interview mit einigen der organisierenden Studierenden

Ein Programm mit vielfältigen Perspektiven

Opening Plenary

Der Vormittag begann mit einem Eröffnungsgespräch zwischen dem Leiter der Initiative UN Principles for Responsible Management Education (PRME), Professor David Steingard, dem Leiter Nachhaltigkeitsprogramm an der ZHAW, Francesco Bortoluzzi, und dem neuen Vorsitzenden des ZHAW SML PRME-Ausschusses, Professor Jens Lehne. 

Die Session startete mit einer Einführung in die neue ONE Global Compact Strategie 2026-2030 über die Zusammenarbeit von PRME mit dem UN GloBAL Compact. Im Anschluss folgte eine Diskussion über die Abwägung unterschiedlicher Zielsetzungen aus ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Perspektive, die durch eine Vielzahl anregender Fragen aus dem Publikum bereichert wurde.

Workshops

Am Nachmittag der Veranstaltung hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, an verschiedenen Workshops teilzunehmen:

  • Lifestyle Calculator: Gemeinsam mit myclimate und Eaternity erkundeten die Teilnehmenden mithilfe eines Online-Lifestyle-Calculators ihren eigenen ökologischen Fussabdruck und dessen Auswirkungen auf den Alltag.
  • Fairness in the Global Supply Chain: In diesem Workshop von B Lab Switzerland beschäftigten sich die Teilnehmenden mit globalen Produktionsketten und setzten sich mit Themen wie Arbeitsstandards, Machtungleichgewichten, Transparenz und unternehmerischer Verantwortung auseinander.
  • Sustainable Fashion Challenge: Unter der Leitung von Rework erhielten die Teilnehmenden zunächst eine Einführung in die ökologischen und sozialen Auswirkungen der Fast-Fashion-Branche. Anschliessend setzten sie Nachhaltigkeitskonzepte bei einer praktischen Upcycling-Aktivität direkt in die Tat um.

Dialog, Panel und Keynote

Das Programm endete mit drei Dialogformaten: 

  • Topic dialogue “Women leadership and climate education": ein Gespräch mit Mirjam Hostetmann (Juso Schweiz) und Valentina Maggiulli (Swissaid), die sich eingehend mit den Zusammenhängen zwischen Klimawandel und sozialer Ungleichheit befassten und die Bedeutung von Bildung und weiblicher Führungskompetenz für den Weg zur Netto-Null-Emissionswirtschaft beleuchteten.
  • Panel Discussion “The price of sustainability”: Eine Diskussion aus verschiedenen Blickwinkeln mit Prof. Andrew Crane (University of Bath), Sebastian Lanz (RRREVOLVE), Dr. Iris Menn (Greenpeace Schweiz) und Roland Widmer (Schweizer Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit) zur zentralen Frage «Wer bezahlt eigentlich für Nachhaltigkeit?» sowie zu den Debatten rund um den ökologischen Wandel und die damit verbundenen wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen.
  • Keynote Google Project Contrail: Die Teilnehmenden erfuhren von Google-Experte Max Vogler mehr über das Project Contrails und darüber, wie künstliche Intelligenz dazu beitragen kann, die Auswirkungen des Flugverkehrs auf das Klima zu verringern.

In Kürze

Der ZHAW Sustainability Day 2026 brachte in seiner siebten Ausgabe erneut Studierende, Forschende und Praxispartner zusammen, um die sozialen Auswirkungen der Net-Zero-Transformation aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten.

Das von Studierenden gestaltete Programm setzte dabei auf eine breite inhaltliche Vielfalt mit Vorträgen, Workshops und Dialogformaten und schuf Raum für kritische Auseinandersetzung und interdisziplinären Austausch rund um zentrale Fragen der nachhaltigen Entwicklung.