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IAP Institut für
Angewandte Psychologie

WBK Haltung und Wirkung in anspruchsvollen Gesprächssituationen

Kennen Sie Gesprächssituationen, die Sie emotional stärker beschäftigen, als Ihnen lieb ist? In diesem Weiterbildungskurs reflektieren Sie Ihre eigene Haltung in schwierigen Gesprächen und erkennen, wie Sie auf andere wirken. Sie lernen den Provokativen Ansatz kennen und erfahren, wie Humor helfen kann, festgefahrene und stressige Kommunikationssituationen zu entlasten.

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Auf einen Blick

Abschluss:

Kursbestätigung Haltung und Wirkung in anspruchsvollen Gesprächssituationen

Start:

03.02.2027

Dauer:

Kosten:

CHF 1'800.00

Durchführungsort: 

  • ZHAW, IAP Institut für Angewandte Psychologie, Pfingstweidstrasse 96, 8005 Zürich  (Auf Google Maps anzeigen)
  • und weitere Räume in Zürich und Umgebung

Unterrichtssprache:

Deutsch

«Der Kurs hat mich so inspiriert, dass ich heute Morgen sehr fröhlich am Arbeitsplatz ankam und viel mehr Humorvolles aus Situationen herausziehen konnte. Das heisst, Charlotte hat ihr Ziel erreicht.»

Feedback aus dem Kurs

Ziele und Inhalt

Zielpublikum

An wen richtet sich dieser Lehrgang?

Der Weiterbildungskurs richtet sich an Personen, die mehr Leichtigkeit und Entspannung in ihre Kommunikation bringen wollen und die regelmässig anspruchsvollen Gespräche, wie zum Beispiel Coachinggespräche, Verhandlungen, Feedbackgespräche, Kollegengespräche, Führungssituationen oder Mitarbeitergespräche führen, in denen innere Gelassenheit und Stärke nötig sind. Besonders geeignet ist der Kurs für Personen, die in herausfordernden Kommunikationssituationen mehr Gelassenheit gewinnen und ihre Wirkung bewusst gestalten möchten.

Ziele

Warum lohnt sich diese Weiterbildung für Sie?

Anspruchsvolle Gespräche gehören zum beruflichen Alltag vieler Fach- und Führungspersonen. Gerade in emotional belastenden Situationen entstehen schnell innere Bewertungen, Ärger oder Frustration. Dadurch wird es schwierig, klar zu kommunizieren und konstruktiv zu bleiben. Gespräche verhärten sich, obwohl eigentlich eine Lösung möglich wäre. Humor und Herausforderung können dabei sehr hilfreich sein, gehen jedoch in schwierigen Kommunikationssituationen meist komplett verloren.

Der Weiterbildungskurs setzt genau an diesem Punkt an und zeigt, wie Sie auch unter Druck handlungsfähig bleiben.

Sie reflektieren, was andere Menschen in Ihnen auslösen und wie Sie selbst auf Ihr Gegenüber wirken. Sie lernen den Provokativen Ansatz kennen und erfahren, wie Humor als Perspektivwechsel helfen kann, festgefahrene Gesprächssituationen zu entspannen. Durch praktische Übungen und Live-Coachings entwickeln Sie mehr Gelassenheit, innere Stärke und mehr Handlungsspielraum in schwierigen Gesprächen in Ihrem beruflichen (oder auch privaten) Umfeld.

Inhalt

Welche Inhalte werden konkret vermittelt?

Herausfordernde Kommunikationssituationen können selbst erfahrene Menschen aus der Spur werfen und ihre sonst so milde und wohlwollende Haltung in innere Sätze umwandeln wie «So ein Vollidiot» oder «Die macht mich echt aggressiv!».

In diesem Weiterbildungskurs setzen sich die Teilnehmenden mit ihrer Grundhaltung auseinander. Ausserdem werden sie sich bewusst, was andere Menschen in ihnen auslösen und wie sie selbst auf andere wirken. Sie erhalten eine Einführung in den Provokativen Ansatz, der Anregungen vermittelt, um in schwierigen Gesprächssituationen gelassener und humorvoller agieren zu können.  Sie arbeiten dabei an eigenen Beispielen aus Ihrem Alltag. Humor – nicht im Sinne von Auslachen oder Weglachen, sondern als Lachen über sich selbst – wird dabei als bewusster Perspektivwechsel eingesetzt, um festgefahrene Situationen zu entlasten und neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Dieser WBK kann in unseren CAS-Flex-Lehrgängen angerechnet werden. Weitere Informationen unter Flex- und Online-Weiterbildungen | ZHAW Angewandte Psychologie.

Kursleitung

Dr. Charlotte Cordes führt seit über 25 Jahren Seminare, Einzelcoachings und Teamsupervisionen zum Provokativen Ansatz durch. Sie ist Autorin mehrerer Fachbücher und publiziert regelmässig zum Thema provokative Beratung. Zudem ist sie Referentin im Deutschen Institut für Provokative Therapie, das von ihrer Mutter, Dr. Noni Höfner, gegründet wurde. Gemeinsam mit Florian Schwartz veröffentlicht sie den Podcast «Der Provokative Ansatz».

Wieso am IAP weiterbilden? Ihre Vorteile auf einen Blick.

Am IAP bilden sich jährlich etwa 3000 Teilnehmende weiter. Dabei

  • erweitern Sie Ihre Fachkenntnisse,
  • setzen Sie sich mit den eigenen Stärken und Entwicklungspotenzialen auseinander,
  • können durch den Praxistransfer die neu gewonnenen Kompetenzen rasch und gezielt in Ihrem Berufs- und Privatleben einsetzen und
  • entwickeln Sie die eigene Persönlichkeit weiter. Diese persönliche Entwicklung ist uns besonders wichtig.

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.zhaw.ch/de/psychologie/weiterbildung 

Mehr erfahren oder direkt anmelden?

Wir beraten Sie zu diesem Weiterbildungskurs gerne persönlich. Kontaktieren Sie uns einfach. Wenn Sie dieser Kurs überzeugt, können Sie sich auch gerne hier direkt anmelden.

Methodik

Der Provokative Ansatz hat sich aus der Provokativen Therapie von Frank FARRELLY (1931-2011) entwickelt. Das Herzstück der provokativen Vorgehensweise ist ein sehr wohlwollender Humor, der den Klienten ermöglicht, ihre Selbstsabotage - den «ganz normalen Wahnsinn» – zu relativieren. Wertschätzung und Wohlwollen des Beratenden werden dabei vor allem nonverbal vermittelt. Provokative Berater sind vom Veränderungspotential der Klienten überzeugt, ohne die klassischen Ermutigungssätze («Sie schaffen das! Sie haben das Potential») jemals auszusprechen. Therapeut oder Coach sagen nicht, was sie selbst denken, sondern was die Klienten fühlen und denken, oder fühlen und denken könnten, und verzerren es ins Komische und Absurde, um die Klienten zum Lachen über ihre eigenen Stolpersteine zu bringen.

Mit dem Provokativen Ansatz können Themen, die offensichtlich im Raum stehen und die oft aus den unterschiedlichsten Gründen nicht direkt angesprochen werden, humorvoll auf den Tisch gelegt werden, OHNE jemanden vor den Kopf zu stossen. Der Provokative Ansatz dockt dabei nicht mit erhobenem Zeigefinger an die Ratio an, sondern versucht, auf unkonventionelle und schräge Art und Weise die emotionale Beteiligung zu aktivieren. Wir sind alle sehr stolz auf unser Hirn. Allerdings haben rein rationale Einsichten und Erkenntnisse meist keinerlei Verhaltensänderungen zur Folge. Auf gradlinige Ratschläge und Belehrungen folgen als Reaktion meist Sätze wie: «Ja, ich verstehe, dass die neuen Werte umgesetzt werden müssen, aber…» oder «Ja, die neuen Richtlinien machen Sinn, aber…» und nichts ändert sich. Durch humorvoll karikierende «Arschtritte» wird ein festgefahrenes System in Bewegung gebracht.

Dadurch ändert sich der Blickwinkel und das Kaninchen starrt nicht mehr nur auf die Schlange. Verhaltensänderungen sind wieder möglich. Die eigene innere Haltung ist dabei essenziell: Beim provokativen Arbeiten sind Sie nonverbal IMMER emphatisch («ich trau dir zu, dass du stark bist und dich ändern kannst»). Ohne diese wohlwollende Grundhaltung werden die verbalen Provokationen aggressiv und mein Gegenüber macht zu. Wenn Sie Ihr Gegenüber nicht leiden können: Finger weg vom Provokativen Ansatz! Ausserdem ist innere Neutralität gefragt (Will ich meinen Kollegen verändern oder nicht?). Haben Sie eine innere Agenda, werden die Provokationen manipulativ. Auch das bewirkt, dass mein Gesprächspartner die Schotten dicht macht. Im Firmenkontext ist diese Agendafreiheit nicht einfach, aber möglich.

Mehr Details zur Durchführung

Kursdaten 2027: 3./4. Februar 2027

Kurszeiten: 08.30 bis 17.15 Uhr

Beratung und Kontakt

Veranstalter

Anmeldung

Zulassungskriterien

Für diesen Weiterbildungskurs sind Interesse an persönlicher Reflexion sowie die Bereitschaft erforderlich, eigene Gesprächssituationen aus dem Berufsalltag einzubringen.

Startdaten und Anmeldung

Start Anmeldeschluss Anmeldelink
03.02.2027 Anmeldung

Downloads und Broschüre

Links