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Angewandte Linguistik

200 Expert:innen, ein Ziel: Wie kann die Schweiz Nachrichtenkompetenz im Unterricht fördern?

Rekordbeteiligung an der dritten Nachrichtenkompetenz-Tagung: 200 Lehrkräfte, Forschende und Medienvertreter:innen diskutieren am Department Angewandte Linguistik, wie Schulen mit Desinformation, KI und digitaler Überforderung umgehen.

Wie gut ist die Schweiz im Bildungsbereich auf Desinformationen, digitale Manipulation und im Bereich Kompetenzen rund um News und Informationen aufgestellt?

Klar ist: Nachrichtenkompetenz ist kein Luxus, sondern eine demokratiepolitische Notwendigkeit. Deepfakes, KI-generierte Inhalte und gezielte Desinformation stellen Bildung und Gesellschaft vor neue Herausforderungen.

Bereits zum dritten Mal diskutierten Expert:innen an der ZHAW Angewandte Linguistik, wie sich Informations- und Nachrichten­kompetenz gezielt fördern lässt – und wo aktuell die grössten Herausforderungen liegen.

Ein zentrales Thema war die erstmalige Vorstellung des Nationalen Nachrichten­kompetenz-Monitors. Das vom BAKOM finanzierte Projekt wird von der Professur Media Literacy des Institus für Angewandte Medienwissenschaft (IAM) gemeinsam mit UseTheNews, Politools und der Universität Bern umgesetzt. Es hat zum Ziel, die Nachrichten­kompetenz der Schweizer Bevölkerung systematisch zu messen.
 Neben Einblicken in aktuelle Forschung standen auch konkrete Ansätze für die Praxis im Fokus – von KI- und Medienkompetenz bis hin zur Extremismus-Prävention im Unterricht.

Lebhafte Debatten, polarisierende Podien und intensiver Austausch in Workshops und Pausen zeigten deutlich: Die Vermittlung von Nachrichten- und Informations­kompetenz an Jugendliche ist komplex, vielfältig, unverzichtbar und dringend.

Die dritte Nationale Nachrichtenkompetenz-Tagung fand am 20. März 2026 an der ZHAW Angewandte Linguistik statt. Wir danken allen Teilnehmenden für die spannende Tagung und freuen uns auf das nächste Jahr.