Eingabe löschen
Zum Inhalt

Hauptnavigation

Die Entwicklungen in der Sprachindustrie mitprägen

Das Institut für Übersetzen und Dolmetschen hat Vision, Programm und Namen auf die Zukunft des Berufsfelds ausgerichtet: Es heisst nun Institut für Mehrsprachige Kommunikation.

Sei es am Arbeitsplatz, im Studium oder auf Reisen: Wer eine Fremdsprache verstehen oder nutzen will, kann heute KI-Tools verwenden. Sie liefern nach wenigen Klicks passable Resultate. Entsprechend häufig und breit werden sie eingesetzt. Das Berufsfeld von Übersetzerinnen und Übersetzern sowie Dolmetschenden hat sich damit stark gewandelt.  

Die ZHAW gestaltet und prägt diese Entwicklung mit. Das ehemalige Institut für Übersetzen und Dolmetschen (IUED) heisst nun Institut für Mehrsprachige Kommunikation (IMK). Der neue Name spiegle wider, was der Fachbereich heute und in Zukunft leiste, sagt Institutsleiterin Alice Delorme Benites. «Wir stellen sicher, dass mehrsprachige Kommunikation funktioniert und Kommunikation barrierefrei wird. Wir erforschen diese Felder und bilden dafür Profis aus.» 

Menschliche Expertise bleibt wichtig

Die Branche setze seit über 20 Jahren Sprachtechnologien ein, so die Professorin. Weniger gefragt seien Sprachprofis deswegen nicht. «Sie bringen Sprachgebrauchs- und Kulturkenntnisse mit, um beurteilen zu können, ob der Output einer Maschine gut ist.» Für die Arbeit an der Schnittstelle zwischen Sprache und Technologie werde es künftig mehr Fachleute brauchen. Das IMK hat seine Lehrgänge darauf ausgerichtet. Auf Bachelorstufe ist zu «Multimodale Kommunikation» und «Informationsdesign» die Richtung «Language Engineering» hinzugekommen. Auf Masterstufe werden Leadership und Change-Management zentral. Am IMK-Forum 2025, einem Branchenanlass, haben Vertreter:innen der Branche diese Ausrichtung sehr begrüsst.