Damit innovative Ideen in der Praxis funktionieren
Das Social Entrepreneurship Labor fördert Initiativen von Studierenden, Alumni und Mitarbeitenden des Departements Soziale Arbeit für die Praxis.
Die vier Initiativen, die seit 2025 vom Social Entrepreneurship Labor begleitet werden, engagieren sich für gesellschaftliche Teilhabe: Die Vereine «Stereo», «Kanzbi» und «Labör» ermöglichen Begegnungsorte für Jugendliche und Quartierbewohnende. «KulturBrücke Autismus» berät Kulturinstitutionen bei der Organisation und Gestaltung von Angeboten für Menschen im Autismusspektrum. «Die Projekte verfolgen zentrale Werte, die wir am Departement Soziale Arbeit vermitteln», sagt Amanda Felber, die das Förderprogramm leitet. Sie zielten darauf ab, sozial oder kulturell etwas Positives zu bewirken. Sie strebten langfristige Veränderungen an und bezögen die Zielgruppen ihres Engagements ein. Zu den Förderkriterien zähle zudem, dass die Projektverantwortlichen unabhängig seien und nicht gewinnorientiert gewirtschaftet werde.
Inzwischen profitieren bereits sieben Initiativen vom Social Entrepreneurship Labor, das 2022 gründet wurde und von der Förderstiftung für Soziale Arbeit Zürich finanziert wird. Alle wurden von Studierenden, Absolvent:innen oder Dozierenden der ZHAW Soziale Arbeit initiiert.
Eine Brücke zwischen Hochschule und Praxis
«Das Social Entrepreneurship Labor unterstützt dabei, aktiv zu werden und Visionen anzupacken», sagt Felber. In einem ersten Schritt hilft sie Projektteams, ein Fördergesuch einzureichen. Bei einer Zusage kann sie weitere Expert:innen des Departements zur Beratung hinzuziehen. «Eine Idee muss sich in vorhandene Strukturen einfügen und auch wirtschaftlich funktionieren», betont die Programmmanagerin. Deshalb sei eine sorgfältige und kritische Analyse bestehender Angebote entscheidend. Amanda Felber kann sich vorstellen, künftig vermehrt mit anderen Disziplinen der ZHAW zusammenzuarbeiten. Auch einen stärkeren Austausch zwischen den Hochschulen fände sie bereichernd. «Unabhängig vom Standort verbindet uns dasselbe Ziel», sagt sie. Es gehe darum, eine Brücke zur Praxis zu schlagen und Ideen umzusetzen, die einen Bedarf abdeckten.