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Wort des Jahres Schweiz

#metoo und harcèlement – die Wörter des Jahres Schweiz 2017 sind gekürt. Solche Wörter zeigen, was uns 2017 bewegt hat. Zur Wahl nutzten ZHAW-Forschende die grösste Textdatenbank der Schweiz – und die Jury ihr Sprachgefühl.

Jury

Von links nach rechts: Johanna Decurtins (ZHAW), Georg Eggenschwiler (Literatur- und Filmkritiker), Remo Zumstein (Schweizer Meister Poetry Slam 2016), Marlies Whitehouse (ZHAW), Daniel Quaderer (Wort des Jahres Schweiz bis 2016), Patrick Tschirky (ZHAW), Daniel Perrin (ZHAW), Tania Araman (Journalistin Migros Magazin), David Lobsiger (ZHAW), Anne Darmstätter (ZHAW), Elsa Liste (ZHAW), Rebekka Häfeli (Journalistin, Radiomoderatorin, Autorin), Sandrine Fabbri (Gymnasiumlehrerin, ehemalige Journalistin, Schriftstellerin), Josefa Haas (Kommunikationsexpertin swissuniversities), Selina Wiederkehr (Junge Journalisten Schweiz), Matthias Strasser (Junge Journalisten Schweiz), Cédric Luisier (ZHAW).

Ihr Vorschlag kann das nächste Wort des Jahres beeinflussen

... denn zusammen mit der Öffentlichkeit, JournalistInnen, SprachkritikerInnen, BloggerInnen und Literaturschaffenden ermitteln SprachwissenschaftlerInnen der ZHAW ab 2017 das Wort des Jahres.

Wie wird das Wort des Jahres ermittelt?

Die ZHAW sammelt Daten zum öffentlichen Diskurs (Korpus swiss-AL) sowie Vorschläge, die bis zum 15. November über Twitter eingesandt werden. Gestützt auf diese Daten diskutieren VertreterInnen der ZHAW und Sprachschaffende in einer Jury die Ergebnisse aus dem Korpus und die Vorschläge aus der Öffentlichkeit. Gekürt und publiziert als Wort des Jahres wird der Ausdruck, der den Wandel des gesellschaftlichen Diskurses am treffendsten veranschaulicht – einfach gesagt: der zeigt, wie die Schweiz neu tickt.

Ihre Vorschläge erreichen uns über Twitter und per E-Mail:

Über Neuigkeiten informieren wir regelmässig auf dieser Seite und über unseren Twitter-Account @ZHAWLinguistik.

Aktuelles

Medienbeiträge

Bisherige Wörter des Jahres

Jahr Wort des Jahres Unwort des Jahres Satz des Jahres
2016 Filterblase Inländervorrang light Vielleicht müssen wir die Granaten in Zukunft ohne Logo liefern, damit niemand weiss, woher sie stammen. (Andreas Glarner)
2015 Einkaufstourist Asylchaos Eine WM kann man nicht kaufen. (Sepp Blatter)
2014 # (Hashtag) Dichtestress Es bleibt unbeständig. (Metereologenspruch und gleichzeitig Einschätzung für die politische Grosswetterlage in der Schweiz)
2013 Stellwerkstörung Systemrelevant Aff (BR Ueli Maurer zu TV-Journalist)
2012 Shitstorm Bio Vada a bordo, cazzo! (Schiffslotse zum Kapitän des sinkenden Kreuzfahrtschiffes Costa Concordia)
2011 Euro-Rabatt Technologieverbot Das Leben ist kein Bonihof. (Protest-Tafeln bei linken Demos gegen das System)
2010 Ausschaffung FIFA-Ethikkommission Die Schweiz ist eine frustrierende Alpendemokratie. (US-Botschafter Peter Coneway)
2009 Minarettverbot Ventilklausel Ich bin nicht gut integriert in der Schweiz, ich bin Schweizer. (Granit Xhaka)
2008 Rettungspaket Europhorie Wir müssen nicht nur das Zuckerbrot benutzen, sondern auch die Peitsche. (D-Finanzminister Peer Steinbrück)
2007 Sterbetourismus Klimakompensation Das Rütli ist nur eine Wiese mit Kuhdreck. (SVP-Präsident Ueli Maurer)
2006 Rauchverbot Erweiterter Selbstmord «Ich kann das!» (Doris Leuthard als neue BR)
2005 Aldisierung Erlebnisorientierte Fans Deutschland, wir kommen! (Fussball-Nati an WM 2006 in D)
2004 Meh Dräck Ökoterror Switzerland - zero Points (Eurovision Song Contest)
2003 Konkordanz Scheininvalide Wählt Blocher! Er hat diese Strafe verdient. (Franz Hohler)

Team

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Operative Leitung und Jury Deutsch

Jury Französisch und Korpuslinguistik

Jury Italienisch

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Korpuslinguistik

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