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Zürcher Hochschule
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Simulationsbasierte Potenzial- und Machbarkeitsbewertung in der Smart-Building-Entwicklung

Der methodische Rahmen berücksichtigt das Gestaltungsplan-Modell sowie unterschiedliche Auslegungen der neuen Bau- und Zonenordnung (BZO). Diese werden in explizite Annahmen und Simulationsszenarien für die Entwicklung von Smart Buildings übersetzt.

Beschreibung

Dieses baut auf der KI-gestützten Machbarkeitsstudie zur Weiterentwicklung eines Areals im Zürcher Umland auf. Es erweitert den bisherigen Ansatz auf einen grösseren Betrachtungsmassstab und entwickelt einen vertieften methodischen Rahmen für die Simulation und Bewertung von Entwicklungsszenarien über mehrere Gebäude und Areale hinweg.

Dabei werden das Gestaltungsplan-Modell sowie unterschiedliche Auslegungen der neuen Bau- und Zonenordnung (BZO) berücksichtigt. Diese werden in nachvollziehbare Annahmen und Simulationsszenarien übersetzt, um ihre Auswirkungen auf mögliche Gebäudekonfigurationen, Nutzungsmöglichkeiten, Verdichtungspotenziale und die planerische Machbarkeit vergleichend zu untersuchen. Die rechtliche Klärung der jeweiligen Auslegungen bleibt Bestandteil der weiteren Validierung.

Ziel ist es, tragfähige und nachhaltige Entwicklungsstrategien zu identifizieren. Im Mittelpunkt stehen drei miteinander verknüpfte Handlungsfelder:

  • Planerische, energetische, betriebliche und wirtschaftliche Anforderungen integriert bewerten.
    Die Entwicklungsszenarien werden hinsichtlich ihrer planerischen Rahmenbedingungen, ihrer Energieperformance, ihrer Anforderungen an den späteren Gebäudebetrieb und ihres Investitionspotenzials untersucht. Dabei werden Investitions- und Lebenszykluskosten sowie mögliche Erträge und Einsparungen berücksichtigt, um die langfristige Tragfähigkeit der Varianten zu beurteilen.
  • Synergien zwischen Gebäuden und Arealen erschliessen.
    Untersucht wird, welche Potenziale gemeinschaftliche Energiesysteme, gemeinsam genutzte Infrastrukturen und ein koordiniertes Smart Building Management bieten. Dazu gehören beispielsweise die Abstimmung unterschiedlicher Energiebedarfsprofile, die gemeinsame Nutzung von Erzeugungs- und Speicherkapazitäten sowie gebäudeübergreifende Betriebsstrategien. Ihr Nutzen wird im Vergleich zu Lösungen auf Einzelgebäudeebene bewertet.
  • Robuste Entscheidungen unter Unsicherheit unterstützen.
    Durch Szenario- und Sensitivitätsanalysen werden Zielkonflikte und Unsicherheiten sichtbar gemacht, etwa zwischen baulicher Dichte, Energieeffizienz, Betriebsqualität und Rendite. Unterschiedliche BZO-Auslegungen sowie veränderliche Annahmen zu Kosten, Energiepreisen und Nutzungen werden systematisch gegenübergestellt. Dadurch lässt sich beurteilen, welche Entwicklungsoptionen auch unter veränderten Rahmenbedingungen tragfähig bleiben.

Das Ergebnis ist ein gegenüber dem Vorgängerprojekt weiterentwickelter Simulations- und Bewertungsrahmen, der die systematische Erstellung, den Vergleich und die Priorisierung von Smart Building Entwicklungsvarianten (SBD) ermöglicht. Er macht Annahmen, Abhängigkeiten und Bewertungskriterien transparent und schafft eine fundierte Grundlage für die weitere Planung, Investitionsentscheidungen und den zukünftigen Gebäudebetrieb.

Eckdaten

Projektteam

Projektpartner

Schnider Immobilien AG

Projektstatus

laufend, gestartet 09/2026

Institut/Zentrum

Institut für Facility Management (IFM)

Drittmittelgeber

Dritte