Toward human-centered healthcare: Understanding, measuring, and promoting Co-Creation of Care (CCC) as a mutually beneficial interaction between healthcare staff and patients
Wie können Patient:innen und Gesundheitspersonal die Versorgung gemeinsam gestalten? Das Projekt untersucht Co-Creation of Care (CCC) als partnerschaftliche Zusammenarbeit, in der beide Seiten Ressourcen und Wissen einbringen und gemeinsam Wert schaffen. Ziel sind ein fundiertes Modell und Empfehlungen für mehr Versorgungsqualität und Wohlbefinden.
Beschreibung
Das Gesundheitssystem steht vor grossen Herausforderungen durch steigenden Versorgungsbedarf, Fachkräftemangel und Kostendruck. Das Forschungsprojekt untersucht Co-Creation of Care (CCC) – die gemeinsame Gestaltung der Versorgung durch Patient:innen und Gesundheitspersonal als gleichwertige Partner:innen, die Ressourcen und Wissen integrieren und gemeinsam Wert schaffen – als Ansatz für eine menschlichere und wirksamere Gesundheitsversorgung.
In Zusammenarbeit mit Schweizer Spitälern entwickelt das interdisziplinäre Team ein umfassendes CCC-Modell, identifiziert fördernde Faktoren und analysiert deren Wirkungen auf Patient:innen, Pflegefachpersonen und Organisationen.
Dazu werden
- Befragungen,
- Interviews,
- Beobachtungen und
- Echtzeit-Erhebungen
kombiniert.
Das Ziel besteht darin, praktische Empfehlungen für die systematische Förderung von CCC zu entwickeln und damit zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen, der Patient:innenerfahrung und der Versorgungsqualität beizutragen.
Eckdaten
Projektleitung
Dr. Florian Liberatore, Dr. Georg Bauer (Universität Zürich UZH), Dr. Anna Lisa Martin-Niedecken (Zürcher Hochschule der Künste ZHdK)
Projektteam
Prof. Dr. Andrea Glässel, Dijana Vilic, Sina Berger, Dr. Sylvia Lisman-Brötje (Universität Zürich UZH), Dr. Beatrix Göcking (Universität Zürich UZH), Isabel Zwahlen (Universität Zürich UZH), Christina Kool Garcia (Universität Zürich UZH), Sophia Krause (Universität Zürich UZH), Dr. Dunja Nicca (Universität Zürich UZH), Prof. Dr. Biller-Adorno Nikola (Universität Zürich UZH), Dr. Lena Sauerzopf (Zürcher Hochschule der Künste ZHdK), Aleksandra Szewc (Zürcher Hochschule der Künste ZHdK), Dr. Heidi Petry (Universitätsspital Zürich), Marta Castro (Universitätsspital Zürich)
Projektpartner
Universität Zürich UZH; Zürcher Hochschule der Künste ZHdK; Universitätsspital Zürich
Projektstatus
laufend, gestartet 05/2025
Institut/Zentrum
Winterthurer Institut für Gesundheitsökonomie (WIG); Institut für Public Health (IPH)
Drittmittelgeber
SNF Projektförderung