Umsetzung Aktionsplan gegen die Lebensmittelverschwendung (Phase 2)
Lebensmittelverluste reduzieren – Datenanalyse und Weiterentwicklung der Instrumente zur Umsetzung des Aktionsplans gegen die Lebensmittelverluste
Beschreibung
Weltweit gehen rund 30% aller produzierten Lebensmittel entlang der Wertschöpfungskette verloren – auch in der Schweiz entstehen Lebensmittelverluste in sämtlichen Sektoren. Im April 2022 hat der Bundesrat einen nationalen Aktionsplan gegen Lebensmittelverschwendung verabschiedet, mit dem Ziel, die vermeidbaren Lebensmittelverluste bis 2030 zu halbieren. Ein zentrales Element ist die branchenübergreifende Vereinbarung, die der Bund am 12. Mai 2022 mit Unternehmen und Verbänden des Lebensmittelsektors abgeschlossen hat. Ziel des Projekts ist es, ein robustes, sektorübergreifendes Monitoring-System aufzubauen und fortzuführen, das die Fortschritte der beteiligten Unternehmen systematisch erfasst.
Projektphase 2: In der Phase 2026–2029 wird das sektorübergreifende Monitoring konsequent weitergeführt und ausgebaut. Neu werden Methoden entwickelt, um die Landwirtschaft zusätzlich in das Monitoring zu integrieren und die Fortschritte entlang der gesamten Wertschöpfungskette noch vollständiger zu erfassen (analog zur bestehenden Vorgehensweise in den übrigen Sektoren). Die Datenerhebung, Auswertung und Berichterstattung werden fortgesetzt; dabei wird weiterhin eine systematische, vergleichbare Fortschrittsmessung für die beteiligten Unternehmen und Branchen sichergestellt. Grundlage bildet der Zwischenbericht 2025, siehe folgenden Projekteintrag: www.zhaw.ch/de/forschung/projekt/73498.
Eckdaten
Projektleitung
Stellv. Projektleitung
Projektteam
Josef Känzig (Bundesamt für Umwelt BAFU), Jonathan Brünggel (Bundesamt für Umwelt BAFU), Katharina Schenk (Bundesamt für Umwelt BAFU), Florence Favre (Bundesamt für Umwelt BAFU), Silvio Schneider (Bundesamt für Umwelt BAFU), Danielle Tendall (Bundesamt für Umwelt BAFU)
Projektpartner
Bundesamt für Umwelt BAFU
Projektstatus
laufend, gestartet 01/2026
Institut/Zentrum
Institut für Lebensmittel- und Getränkeinnovation (ILGI)
Drittmittelgeber
Bundesamt für Umwelt BAFU
Projektvolumen
539'965 CHF