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Zürcher Hochschule
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Datenbasierte Optimierung von Interventionserfolgen: Erfolgreiche technologiegestützte Therapie (D-BOOST2)

Rehabilitationstechnologien wie Roboter und Bewegungstrainer unterstützen Menschen mit neurologischen Erkrankungen. Das Projekt entwickelt ein KI-gestütztes System, das Physiotherapeut:innen und Ergotherapeut:innen personalisierte Therapieempfehlungen auf Basis von Patientendaten bietet.

Gesundheitsfachperson, welche KI nutzt zur Neurorehabilitation

Beschreibung

Ziele des Forschungsprojekts

Das Ziel dieses Projekts ist die Entwicklung eines KI-gestützten Systems, das Therapeut:innen bei der Auswahl und Anwendung von Rehabilitationsgeräten unterstützt. Die KI soll Patientendaten analysieren, Muster erkennen und Empfehlungen zu Geräten und Therapieparametern geben, um die besten Behandlungsergebnisse zu erzielen. Ein weiteres Ziel ist es, ein Netzwerk von Kliniken, Herstellerinnen und Forschenden aufzubauen, um die benötigten Daten zu sammeln. Gemeinsam sollen die wichtigsten Patient:innenmerkmale, Therapieparameter und Ergebnisse definiert werden, die für die Entwicklung der KI notwendig sind. Dabei wird ein benutzerzentrierter Ansatz verfolgt, um sicherzustellen, dass die Bedürfnisse der Nutzer:innen – Therapeut:innen und Patient:innen – im Mittelpunkt stehen.

Wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Kontext des Forschungsprojekts

Das Projekt bewegt sich an der Schnittstelle von Medizin, Technologie und künstlicher Intelligenz. Es zielt darauf ab, Rehabilitationstechnologien effektiver zu nutzen und die Versorgung von Patient:innen mit neurologischen Erkrankungen zu verbessern. Die Forschung trägt dazu bei, die Therapie zu personalisieren und gleichzeitig zu standardisieren, was langfristig die Qualität der Rehabilitation steigern könnte. Gesellschaftlich leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung von Therapeut:innen in einem zunehmend datengetriebenen Gesundheitssystem.

Eckdaten

Co-Projektleitung

Prof. Dr. Rudolf Marcel Füchslin, Prof. Dr. Martina Spiess, Prof. Dr. Anne Deblock-Bellamy (Haute école de santé Vaud HESAV)

Projektteam

Dr. Lijin Aryananda Blatter, Yara Peterko, Kinga Quaaden, Vera Kaelin, Celina Schweizer, Prof. Dr. Susanne Sutter (Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW), Sarah Daniel (MOTIONrehab), Dennis Veit (tech2people), Helen Hobbs (Hobbs Rehabilitation), Dr. Iris Jakob (Tyromotion GmbH), Sarah Lim (Fourier Intelligence), Dr. Jonathan Kopf (THERA-Trainer), Jose Lopez-Sanchez (European Neurosciences Center), Prof. Dr. Corina Schuster-Amft (Reha Rheinfelden), Dr. Mathilde Gerber (Haute école de santé Vaud HESAV), Kylie Cicero (Harmonic Bionics), Carina Ziller (Reha Rheinfelden), Prof. Dr. Tim Vanbellingen (VITREA Rehazentrum Zürich Seefeld), Cornelia Cox (VITREA Rehazentrum Zürich Seefeld)

Projektpartner

Haute école de santé Vaud HESAV; The MiNT Academy; Reha Rheinfelden; European Neurosciences Center; THERA-Trainer; Fourier Intelligence; Tyromotion GmbH; Hobbs Rehabilitation; tech2people; Harmonic Bionics; MOTIONrehab; Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW / Hochschule für Informatik; VITREA Rehazentrum Zürich Seefeld

Projektstatus

laufend, gestartet 01/2025

Institut/Zentrum

Institut für Ergotherapie (IER); Institut für Angewandte Mathematik und Physik (IAMP)

Drittmittelgeber

Health Research and Wellbeing at UAS and UTE

Projektvolumen

999'527 CHF