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10 der 12 geförderten DIZH-Projekte mit ZHAW-Beteiligung

Die Digitalisierungsinitiative der Zürcher Hochschulen (DIZH) bewilligt 12 Projekte im fünften und letzten Projekt-Call. Die Projekte sind vielseitig und reichen von der Intensivstation über das Klassenzimmer bis ins Forensische Institut, von antiken Inschriften bis zu Deepfake-Stimmen.

Im fünften Projektcall der DIZH kam es erneut zu einer Steigerung der Quantität und Qualität der Anträge. Die zahlreichen Einreichungen zeigen die Dynamik und den Erfolg des Innovationsprogramms und unterstreichen das grosse Interesse an interdisziplinärer Forschung im Bereich der digitalen Transformation. Die DIZH-Gremien haben sich daher entschieden, 12 Projekte zu fördern – mehr als ursprünglich vorgesehen. Die geförderten Projekte zeichnen sich durch Innovationskraft, gesellschaftliche Relevanz und einen starken Praxisbezug aus.  

Die Entscheidung, mehr Projekte als geplant zu unterstützen, erfordert eine Anpassung der Mittelverteilung. Die beantragten Fördersummen der Projekte werden pauschal um 15% reduziert und zusätzlich die Mittel für den 6. Projekt-Call genutzt, der damit entfällt. Beim 6. Projekt-Call hätte die vorgesehene Gesamtfördersumme nur die Unterstützung weniger Projekte mit kürzerer Laufzeit erlaubt. Die jetzt vorgenommene Konsolidierung erlaubt den Hochschulen eine bestmögliche Nutzung der verfügbaren Ressourcen. Mit den noch ausstehenden vier Calls geht die DIZH in den Endspurt des Innovationsprogramms.  

Realisiert werden die Projekte von interdisziplinären Teams aus allen vier DIZH-Hochschulen, die Forschung und Praxis miteinander verbinden. Die Anwendungsfelder reichen von Gesundheit über Bildung bis zu Sicherheit und Kultur: Auf der Intensivstation werden Familien unterstützt, Kinder mit ADHS profitieren von präziserer Diagnostik, digitale Lernassistenten fördern Bildungsgerechtigkeit, Jugendliche werden im Umgang mit Social Media begleitet, Strafverfolgungsbehörden erhalten Werkzeuge zur Aufklärung von Telefonbetrug und die Öffentlichkeit erhält Zugang zu antiken Inschriften und ihrer Geschichte. 

ZHAW im Lead 

Georg Spinner (ZHAW Life Sciences and Facility Management) kombiniert in seinem Projekt «Delirium DynamiX» Daten der Intensivstation mit lokalen Sprachmodellen und Bayes'schen Netzwerken. Die Modellierung dynamischer Kausalketten ermöglicht eine frühzeitigere Erkennung von Delirium. Das Projektteam ist interdisziplinär und stammt neben der ZHAW aus dem Universitätsspital Zürich, der Universität Zürich und der Zürcher Hochschule für Angewandte Künste. 

ZHAW im Projektteam 

Alle Projektbeschreibungen und die vollständige Mitteilung der DIZH: https://www.dizh.uzh.ch/2026/02/18/foerdermittel-fuer-12-neue-projekte-bewilligt/