Rahmenbedingungen für die energetische Sanierung von Wohngebäuden in der Schweiz (REFRESH)
Beschreibung
Die Schweiz muss die CO2-Emissionen im Gebäudebereich bis 2040 um 82% senken, doch die Sanierungsraten sind aktuell zu niedrig. Diese Herausforderung verschärft sich durch regulatorische Veränderungen wie die Kürzung von Förderprogrammen und die Abschaffung der Steuerabzüge für den Eigenmietwert.
In diesem Projekt werden neue politische Massnahmen identifiziert und bewertet, um energieeffiziente Renovationen im veränderten regulatorischen Umfeld zu beschleunigen. In fünf integrierten Arbeitspaketen werden wir:
- differenzierte politische Massnahmen definieren,
- die Wahrnehmungen und Bewertungen von Renovationsoptionen durch Gebäudeeigentümer:innen mittels repräsentativer Umfrage und Interviews mit institutionellen Akteuren analysieren,
- spezifische Massnahmen in einem Feldexperiment testen,
- die wirtschaftlichen und emissionsbezogenen Auswirkungen der politischen Massnahmen modellieren, und
- spezifische Politikempfehlungen formulieren.
Unser evidenzbasierter Ansatz kombiniert geäusserte Präferenzen, beobachtetes Verhalten und techno-ökonomische Modellierung, um konkrete Empfehlungen für Entscheidungsträger:innen auf Bundes- und Kantonsebene zur Erreichung der Klimaziele der Schweiz zu liefern.
Eckdaten
Projektleitung
Projektteam
Projektpartner
INFRAS AG; Norm Technologies AG; Raiffeisen Schweiz Genossenschaft; UniDistance Suisse
Projektstatus
laufend, gestartet 09/2026
Institut/Zentrum
Zentrum für Energie und Umwelt (CEE)
Drittmittelgeber
Bund; Öffentliche Hand (ohne Bund)