Sicherheit und Sicherheitswahrnehmung von hochautomatisierten Fahrzeugen im Mischverkehr
Im Rahmen des Pilotprojekts iamo im Furttal untersucht die ZHAW die technische Sicherheit, Sicherheitswahrnehmung und Interaktionen hochautomatisierter Fahrzeuge im realen Mischverkehr. Ziel ist die Entwicklung evidenzbasierter Empfehlungen für eine sichere und gesellschaftlich akzeptierte automatisierte Mobilität.
Beschreibung
Die Integration hochautomatisierter Fahrzeuge in den öffentlichen Strassenverkehr stellt neue Anforderungen an die technische Sicherheit und das Zusammenspiel zwischen automatisierten Systemen und Menschen. Im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitforschung zum Pilotprojekt iamo im Furttal untersucht die ZHAW diese Herausforderungen anhand eines soziotechnischen Forschungsansatzes.
Im Zentrum stehen vier Forschungsbereiche:
- die Analyse sicherheitskritischer Verkehrssituationen,
- die Sicherheitswahrnehmung der Fahrgäste,
- die Interaktion mit anderen Verkehrsteilnehmenden sowie
- das Systemverhalten in Ausnahme- und Störungsfällen.
Hierzu werden technische Fahrzeug- und Betriebsdaten mit empirischen Erhebungen zur subjektiven Sicherheitswahrnehmung und zum Verkehrsverhalten verknüpft.
Die Begleitforschung zielt darauf ab, Zusammenhänge zwischen objektiver Sicherheit, subjektiver Wahrnehmung und menschlichem Verhalten systematisch zu identifizieren. Auf dieser Grundlage werden evidenzbasierte Handlungsempfehlungen für Fahrverhalten, Kommunikation, Betrieb und Präventionsmassnahmen entwickelt, um die sichere Integration automatisierter Mobilität in den öffentlichen Strassenverkehr zu unterstützen.
Eckdaten
Projektleitung
Projektteam
Projektpartner
Stiftung für Prävention der AXA
Projektstatus
laufend, gestartet 09/2026
Institut/Zentrum
Institut für Angewandte Mathematik und Physik (IAMP); Institut für Nachhaltige Entwicklung (INE)
Drittmittelgeber
Stiftung für Prävention der AXA