Wissen zur Geschichte der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen an die Soziale Arbeit vermitteln (BJWissenFSZM)
Beschreibung
Das Projekt stärkt die Vermittlung von Wissen zur Geschichte der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen (FSZM) vor 1981 in Ausbildung, Praxis und Weiterbildung der Sozialen Arbeit. Im Zentrum steht die Frage, wie zukünftige Sozialarbeiter:innen, Sozialpädagog:innen und weitere Fachpersonen historische Erkenntnisse für eine reflektierte, ethisch verantwortungsvolle und machtkritische Berufspraxis nutzen können.
Gemeinsam mit Dozent:innen und weiteren Expert:innen aus allen Sprachregionen der Schweiz werden
- bestehende Lehrangebote erfasst,
- Erfahrungen ausgetauscht und
- Empfehlungen für die Aus- und Weiterbildung an Hochschulen der Sozialen Arbeit entwickelt.
Ziel ist es, das Wissen über die Geschichte der FSZM nachhaltig in der Sozialen Arbeit zu verankern, den Dialog über Verantwortung und Professionalität zu fördern und einen Beitrag dazu zu leisten, dass sich vergangenes Unrecht nicht wiederholt.
Die Dozent:innen und weitere Expert:innen vernetzen sich im Rahmen des Projekts, machen ihre Tätigkeit gegenüber einem breiten Publikum sichtbar und wirken mit bei der Entwicklung eines Leitfadens zu den FSZM in der Lehre Sozialer Arbeit.
Eckdaten
Projektleitung
Co-Projektleitung
Projektteam
Projektstatus
laufend, gestartet 09/2026
Institut/Zentrum
Institut für Kindheit, Jugend und Familie (IKJF)
Drittmittelgeber
Bundesamt für Justiz / erinnern für morgen
Projektvolumen
151'340 CHF