Zwischennutzung im Spannungsfeld von Kultur und Gemeinschaft: Wechselwirkungen urbaner Transformationsprozesse im CAMPO Winterthur (CAMPO)
Die Zwischennutzung des CAMPO in Winterthur wird als Untersuchungsfeld urbaner Transformationsprozesse begleitet. Im Fokus stehen kulturelle und gemeinschaftliche Praktiken sowie ihre Wechselwirkungen mit räumlichen, sozialen und institutionellen Dynamiken mit dem Ziel, die Bedingungen und Effekte von Zwischennutzungen systematisch zu untersuchen.
Beschreibung
Zwischennutzungen haben sich seit ihrem Aufkommen stark gewandelt: Während sie anfänglich als gegenkulturelle Bewegung für eine alternative Planungskultur manifestierten, werden sie seit den Nullerjahren als urbane Akteure zur Nachbarschaftsrevitalisierung aktiv genutzt.
Die Zwischennutzung «CAMPO» in Winterthur entzieht sich dieser Klassifizierung: Angesiedelt zwischen Kultur- und Quartiersarbeit bietet CAMPO einen einzigartigen Rahmen, um die Rolle von zeitgenössischen Zwischennutzungen anhand der Dynamiken und Wechselwirkungen zwischen räumlichen, sozialen und kulturellen Transformationsprozessen systematisch zu untersuchen.
Als Sitz der Stiftung SKKG steht CAMPO exemplarisch für die Herausforderung, ein lebendiges Kulturerbe in die Zukunft zu überführen. Zwischennutzungen wie Werkstätten, Ateliers und Tagesschulen überlagern sich mit der bestehenden Struktur und schaffen einen Zustand des „Dazwischen“, der zugleich provisorisch und wegweisend ist.
Das Forschungsprojekt wird über zwei Semester eng mit der Lehre an der Fachhochschule verknüpft, wodurch eine synergetische Zusammenarbeit entsteht. Studierende haben die Möglichkeit, im Rahmen von zwei Seminaren und innerhalb von Projektarbeiten aktiv einen selbstgewählten Beitrag zur Untersuchung des Transformationsprozesses von CAMPO zu leisten.
Eckdaten
Co-Projektleitung
Projektteam
Projektpartner
Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte (SKKG)
Projektstatus
laufend, gestartet 04/2025
Institut/Zentrum
Institut Urban Landscape (IUL); Departement Architektur, Gestaltung und Bauingenieurwesen; Institut Konstruktives Entwerfen (IKE)
Drittmittelgeber
Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte (SKKG)
Projektvolumen
58'000 CHF