Atom-Comeback und Solarjobs: Auswirkungen einer Aufhebung des AKW-Verbots auf die Beschäftigung in der Schweizer Photovoltaik-Branche
Beschreibung
Die Schweizer Energie- und Klimastrategie baut in zentralen Teilen auf einem starken und beschleunigten Ausbau erneuerbarer Stromproduktion auf. Die aktuelle energiepolitische Debatte in der Schweiz um die Aufhebung des AKW-Neubauverbots erzeugt neue Unsicherheiten für Investitionen in erneuerbare Energien. Die jüngste Studie der Schweizerischen Energie-Stiftung (SES) zeigt, dass bereits die Ankündigung eines möglichen zukünftigen AKW (selbst ohne Bauentscheid) zu veränderten Marktentwicklungen führt.
Ausgangspunkt für diese Arbeitsplatzstudie bilden die in der SES-Studie «Politikfolgenabschätzung zur Aufhebung des AKW-Neubauverbots» definierten Szenarien 1-3 und des Referenzszenarios, sowie der Ausbauzielpfads gemäss Energiegesetz 2025-2045.
Die Entwicklung des Arbeitsplatzpotenzials in direktem Zusammenhang mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien soll für diesen Zeitrahmen basierend auf diesen Zukunftsszenarien untersucht und quantifiziert werden. Da der Ausbau der Photovoltaik (PV) die treibende Kraft des Zubaus der neuen Erneuerbaren in der Schweiz ist, wird in dieser Studie einzig der Einfluss der AKW-Diskussion auf die Solarbranche untersucht.
Eckdaten
Projektleitung
Stellv. Projektleitung
Projektteam
Projektstatus
laufend, gestartet 02/2026
Institut/Zentrum
Institut für Umwelt und Natürliche Ressourcen (IUNR)
Drittmittelgeber
Stiftung