Play Clay – Living Lab für nachhaltiges Bauen in der Stadt Winterthur (Grüze)
Das Projekt zielt auf die Realisierung und Langzeit-Evaluation einer experimentellen Struktur aus 3D-gedruckten Lehmmodulen im Innovationslabor in Winterthur. Als Reallabor konzipiert, zeigt es das Potenzial von digitaler Fabrikation für nachhaltige Konstruktionsweisen auf und demonstriert Erkenntnisse eines laufenden Forschungsprojekts.
Beschreibung
Das "Play Clay"-Projekt hat zum Ziel, eine permanente architektonische Installation im vollen Massstab – den "Lehmraum" – zu entwerfen und zu realisieren. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit der Stadt Winterthur auf dem neuen Innovationszentrum Winterthur in Grüze realisiert.
Aufbauend auf einer laufenden Forschungszusammenarbeit (Innosuisse 105.529 IP-ENG, earthprinting) mit unserem Industriepartner Brauchli Ziegelei und ihrem Brand coeurdeterre zeigt das Projekt, wie grossmassstäbliche 3D-gedruckte Lehmmodule in Kombination mit weiteren Materialien innovative und nachhaltige Bauweisen ermöglichen.
Die Installation verdeutlicht das Potenzial dieser Technologien zur Schaffung ökologisch verantwortungsvoller und architektonisch überzeugender Strukturen und reagiert damit auf den wachsenden Bedarf an nachhaltigen Alternativen im Bauwesen. Mit dieser Initiative soll die breitere Anwendung ressourceneffizienter, digital gestützter Ansätze in Architektur und Bau gefördert werden, im Einklang mit aktuellen Nachhaltigkeitszielen.
Eckdaten
Projektleitung
Projektteam
Selina Schönholzer, Marina Edurne Morales Zuniga, Yves Ebnöther, Dr. Yasaman Yavaribajestani, Alexis Ringli, Patric Fischli-Boson, Daniel Bärtsch (Brauchli Ziegelei AG), Martin Joos (Stadt Winterthur), Marcus Schmid (Stadt Winterthur)
Projektpartner
Brauchli Ziegelei AG; Stadt Winterthur
Projektstatus
abgeschlossen, 01/2025 - 10/2025
Institut/Zentrum
Institut Bautechnologie und Prozesse (IBP)
Drittmittelgeber
Interne Förderung
Projektvolumen
28'000 CHF