Reusing Openly Accessible Research Data for Student Theses (ROADS_2.0)
ROADS 2.0 adressiert zwei Herausforderungen bei der Datennachnutzung in der Hochschullehre: mangelnde Datenqualität & unzureichende Datenkompetenz. Hierfür werden Lernmaterialien zur Förderung der Datenkompetenz bei Studierenden entwickelt und erprobt. Zudem werden Hilfsmaterialien erarbeitet, die eine rechtskonforme Datennachnutzung unterstützen.
Beschreibung
ROADS 2.0 ist das Nachfolgeprojekt von ROADS. Im Vorgängerprojekt wurden Herausforderungen bei der Nachnutzung von Forschungsdaten anhand von Anwendungsfällen untersucht, in denen Studierende bestehende Forschungsdaten wiederverwendeten. Die Ergebnisse zeigten zwei zentrale Hürden:
- unzureichende Qualität der vorhandenen Daten und
- mangelnde Kompetenz der Studierenden im Umgang mit diesen Daten.
ROADS 2.0 setzt sich zum Ziel, diese beiden Herausforderungen gezielt zu adressieren.
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Förderung der Datenkompetenz: Im Fokus steht die Frage, welche Ansätze sich als besonders wirksam erweisen, um Studierenden Datenkompetenzen im Kontext der Datennachnutzung zu vermitteln – etwa Kenntnisse zu Recherchestrategien für die Suche nach bestehenden Daten. Hierfür werden Lehrmaterialien und didaktische Ansätze gemeinsam von Mitarbeitenden der ZHAW Services Forschungsdaten sowie von Forschenden und Dozierenden der Departemente in Kooperation mit den Projektpartnern der HES-SO Valais-Wallis erarbeitet. Die entwickelten Materialien und Konzepte werden in unterschiedlichen Lehrkontexten an beiden Hochschulen – etwa in Bachelor-Seminaren oder Master-Vorlesungen – erprobt.
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Förderung der Datenqualität: Zu diesem Zweck entwickelt das Projektteam verschiedene Hilfsmaterialien. Dazu gehört ein Template für Informed Consent, das bei der Erhebung qualitativer Daten, etwa im Rahmen von Interviews, eingesetzt werden kann. Ziel ist es, insbesondere rechtliche Rahmenbedingungen frühzeitig zu berücksichtigen, damit qualitative Daten später ohne Einschränkungen publiziert und nachgenutzt werden können. Darüber hinaus werden Empfehlungen erarbeitet, die aufzeigen, wie Open Research Data in Kooperationen mit Partnern ausserhalb der Akademie wiederverwendet werden können. Dies ist insbesondere für Hochschulen für angewandte Wissenschaften relevant, deren Forschung häufig in Kooperation mit Partnern aus der Industrie oder Spitälern erfolgt.
Alle im Projekt entwickelten Materialien werden anschliessend als Open Educational Resources bzw. Open Access zur Verfügung gestellt.
Eckdaten
Projektleitung
Stellv. Projektleitung
Co-Projektleitung
Prof. Dr. Jean-Paul Calbimonte (Haute école spécialisée de Suisse occidentale HES-SO Valais-Wallis)
Projektteam
Dr. Martin Bettschart, Dr. Tugçe Bilgin Sonay, Dr. Grégoire Bollmann, Filip Dingerkus, Flavio Fortiguerra, Prof. Dr. Eveline Graf, Michelle Haas, Angelica Hüsser, Dr. Mandy Scheermesser, Dr. Simon van Rekum, Prof. Alexandre Cotting (Haute école spécialisée de Suisse occidentale HES-SO Valais-Wallis), David Marsoni (Haute école spécialisée de Suisse occidentale HES-SO Valais-Wallis)
Projektpartner
Haute école spécialisée de Suisse occidentale HES-SO Valais-Wallis
Projektstatus
laufend, gestartet 01/2026
Institut/Zentrum
Bibliotheken; Institut für Physiotherapie (IPT); Institut für Angewandte Medienwissenschaft (IAM); Institut für Computational Life Sciences (ICLS); Institut für Angewandte Psychologie (IAP)
Drittmittelgeber
Projektgebundene Beiträge swissuniversities