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Is the EU a security provider in Europe in 2025? The EU’s new foreign policy towards peace in Ukraine in challenging circumstances

Beschreibung

Die Europäische Union (EU) – eine Organisation, die zur Sicherung von Frieden und Wohlstand in Europa gegründet wurde – kämpft seit mindestens einem Jahrzehnt mit grossen sicherheitspolitischen Herausforderungen. Als Russland 2014 die Ukraine angriff, befand sich die EU-Aussen- und Sicherheitspolitik noch im Aufbau. Der russische Einmarsch in die Ukraine am 24. Februar 2022 stellte jedoch eine weitaus grössere Bedrohung für Europa dar. Zwar verfügte die EU inzwischen über ein breites Spektrum aussenpolitischer Instrumente und entwickelte zudem rasch weitere, doch insgesamt wäre mehr möglich gewesen – und auch notwendig.

Die zweite Präsidentschaft Donald Trumps im Jahr 2025 schuf Unsicherheit hinsichtlich der US-Unterstützung für die Ukraine, der Abschreckung Russlands und der Tragfähigkeit der euro-atlantischen Partnerschaft. Der Plan „ReArm Europe“ wurde eingeführt, das Weissbuch wurde erarbeitet, und die EU bemüht sich seither, sich in den Friedensverhandlungen zur Ukraine Gehör zu verschaffen.

Doch konnte die EU ab 2025 in Zusammenarbeit mit ihren Partnern eine Schlüsselrolle beim Aufbau von Frieden in Europa übernehmen? Ist die EU in der Lage, sich so zu wandeln, dass sie ihren erklärten Prinzipien folgt und einen gerechten Frieden in der Ukraine gewährleistet?

Das Projekt arbeitet mit Theorien der EU-Akteurschaft und nutzt Daten aus Experteninterviews, offiziellen Dokumenten und statistischen Analysen, um die ergriffenen Massnahmen der EU zur Schaffung von Frieden in Europa bis 2025 zu bewerten. Ziel ist es, einen Blick in die Zukunft zu werfen und einen Plan zu entwerfen, wie die EU gemeinsam mit ihren europäischen Partnern ab 2025 durch die gemeinsame Schaffung eines gerechten Friedens in der Ukraine zu einem Garanten für Sicherheit in Europa hätte werden können.

Eckdaten

Projektleitung

Stellv. Projektleitung

Projektstatus

laufend, gestartet 01/2026

Institut/Zentrum

International Management Institute (IMI)

Drittmittelgeber

SNF Spark

Projektvolumen

100'000 CHF