Beyond Grey Walls: A Living Lab Unveiling the Benefits of Biophilic Design in University Classrooms
In diesem Projekt wird in einem partizipativen Gestaltungsprozess ein bestehender Hochschulunterrichtsraum in einen sogenannten „Green Classroom“ umgewandelt. Der Fokus liegt dabei auf der Integration biophiler Gestaltungselemente, um das Wohlbefinden, die Aufmerksamkeit und die Wahrnehmung von Lernräumen positiv zu beeinflussen.
Ergebnis
Die Ergebnisse zeigen, dass sich im Green Classroom sowohl das Wohlbefinden als auch die Aufmerksamkeitskontrolle der Teilnehmenden positiv entwickelt haben. Zudem wurde die Qualität des Raums deutlich positiver wahrgenommen als zuvor. Diese Veränderungen traten im konventionellen „Grey Classroom“ nicht auf.
Damit unterstreicht das Projekt das Potenzial biophilen Designs als modularen und niedrigschwelligen Ansatz zur Aufwertung von Bildungsräumen, der sowohl das Wohlbefinden als auch die kognitive Leistungsfähigkeit unterstützen kann.
Gleichzeitig liefert das Projekt empirische Hinweise auf die Wirkung der Integration von Natur in Lernumgebungen und zeigt ein partizipatives, übertragbares Modell zur Transformation bestehender Unterrichtsräume auf.
Beschreibung
Lernräume prägen nicht nur den Studienalltag, sondern auch das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit von Studierenden. Dennoch sind viele Unterrichtsräume an Hochschulen funktional, kühl gestaltet und enthalten kaum natürliche Elemente. Dieses Projekt setzt genau hier an und untersucht, wie sich die Integration von Natur in Lernumgebungen auf das Erleben und die Aufmerksamkeit von Studierenden auswirken kann.
Ausgehend von Erkenntnissen aus der Umwelt- und Designforschung verfolgt das Projekt einen biophilen Gestaltungsansatz, der natürliche Materialien, Begrünung und eine angenehmere Raumakustik in den Mittelpunkt stellt. Ziel ist es, einen bestehenden, eher nüchternen Unterrichtsraum in einen sogenannten „Green Classroom“ zu transformieren und diesen als Living Lab für Lehre und Forschung zu nutzen.
Die Umgestaltung erfolgt in einem partizipativen Prozess gemeinsam mit Studierenden, Mitarbeitenden und dem Facility Management. In Co-Design-Workshops werden räumliche Konzepte entwickelt und in Prototypen überführt, die als Grundlage für die konkrete Umsetzung dienen. So entsteht ein Lernraum, der nicht nur funktional, sondern auch atmosphärisch und nutzer:innenorientiert gestaltet ist.
Im Zentrum des Projekts steht die Frage, wie sich ein solcher Lernraum auf Wohlbefinden, Aufmerksamkeit und die Wahrnehmung der Raumqualität auswirkt. Dazu wird der neu gestaltete Green Classroom mit einem konventionellen „Grey Classroom“ verglichen, um Unterschiede im Erleben und in der Nutzung der Räume sichtbar zu machen.
Eckdaten
Projektleitung
Stellv. Projektleitung
Projektteam
Projektstatus
laufend, gestartet 02/2025
Institut/Zentrum
Psychologisches Institut (PI); Institut für Facility Management (IFM); Institut für Angewandte Psychologie (IAP)
Drittmittelgeber
ZHAW Sustainable Impact Program