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Angewandte Psychologie

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Start des neuen CAS Immobilien- und Wirtschaftspsychologie

Wie beeinflussen Räume unser Verhalten, Wohlbefinden und unsere Leistungsfähigkeit? Der CAS Immobilien- und Wirtschaftspsychologie zeigt, wie psychologische Erkenntnisse helfen, zukunftsfähige Arbeits-, Lebens- und Immobilienwelten zu gestalten.

Der CAS Immobilien- und Wirtschaftspsychologie vermittelt, wie Räume gezielt gestaltet werden können, um Wohlbefinden, Verhalten und Leistungsfähigkeit positiv zu beeinflussen. So entwickeln Sie fundierte Kompetenzen, um zukunftsfähige Arbeits-, Lebens- und Immobilienwelten psychologisch wirksam mitzugestalten.

Studienleiterin Martina Guhl im Interview

Im Interview spricht Martina Guhl darüber, warum die Weiterbildung aktuelle Entwicklungen wie New Work, mentale Gesundheit und diversitätssensibles Bauen aufgreift.  Zudem zeigt sie auf, wie die Verbindung von Mensch, Raum und Organisation neue Ansätze für zukunftsfähige Immobilien- und Arbeitswelten eröffnet.

In einem Satz: Worum geht es in diesem Angebot?

Martina Guhl: Die Weiterbildung vermittelt praxisnah, wie psychologische Erkenntnisse aus der Wirtschafts- und Immobilienpsychologie genutzt werden können, um erstmalig Entwicklungen in der Kombination von Mensch, Raum und Organisation erfolgreich sowie nachhaltig zu gestalten.

Wie positioniert sich der Studiengang innerhalb der Weiterbildungslandschaft? Was zeichnet diesen Studiengang im Vergleich zu ähnlichen Angeboten besonders aus?

Der CAS vermittelt ein integrierendes Verständnis von psychologischen Prozessen und Zusammenhängen von Immobilien- und Wirtschaftspsychologie. Er unterscheidet sich von anderen Angeboten durch die Fokussierung auf die Dimension Raum. Dabei werden im Besonderen raumpsychologische Aspekte und die Gestaltungskompetenz berücksichtigt: Der CAS verbindet wissenschaftlich fundiertes Wissen mit nachhaltigem Praxistransfer. Damit eignet sich der CAS bestens als Teil des MAS Business Psychology, wenngleich der CAS Immobilien- und Wirtschaftspsychologie auch für sich allein absolviert werden kann. 

Warum ist das Thema gerade jetzt relevant? Welche aktuellen Entwicklungen aus Praxis, Forschung oder Gesellschaft greift es auf?

Die Weiterbildung greift zentrale gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen auf: Unternehmen und Akteure im Immobilienbereich stehen zunehmend vor der Herausforderung, Räume zu schaffen, die Gesundheit, Wohlbefinden, Produktivität und soziale Nachhaltigkeit fördern. Themen wie New Work, hybride Arbeitsformen, mentale Gesundheit, demografischer Wandel, neue Anforderungen an Bildungsinstitutionen, ESG-Kriterien, Healing Environments sowie gender- und diversitätssensibles Bauen gewinnen stark an Bedeutung. 

Gleichzeitig zeigt die Forschung, dass Architektur und Raumgestaltung einen direkten Einfluss auf Verhalten, Leistungsfähigkeit, Stressniveau und Aufenthaltsqualität haben. Die Verbindung von Mensch, Raum und Organisation eröffnet daher neue Ansätze für zukunftsfähige Immobilien-, Arbeits- und Lebenswelten.

Persönlicher Blick der Studienleiterin

Was begeistert Sie persönlich am Thema dieses Lehrgangs?

Mich begeistert besonders die Verbindung von Psychologie, Architektur und Wirtschaftspsychologie, weil sie einen ganz neuen Blick auf Räume und ihre Wirkung auf Menschen eröffnet. Dabei entsteht Know-how, das nicht nur sehr praxisnah ist, sondern auch neue berufliche Perspektiven und spannende Spezialisierungen ermöglicht. Aus meiner Sicht ist diese Weiterbildung deshalb einzigartig und eine Innovation.

Porträt Martina Guhl

Martina Guhl ist Studienleiterin des CAS Immobilien- und Wirtschaftspsychologie am IAP Institut für Angewandte Psychologie der ZHAW.