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Informationsfilterung in digitalen Märkten: Auswirkungen auf Wettbewerb, Entscheidungen und Markteffizienz (DigiFilter)

Was wir sehen, bestimmt, wie wir entscheiden – und digitale Plattformen bestimmen zunehmend, was wir sehen. Das Projekt untersucht, wie digitale Filter und begrenzte Aufmerksamkeit Märkte prägen und wie Informationsräume fairer, transparenter und effizienter gestaltet werden können.

Beschreibung

In der digitalen Welt bestimmen Filter und Sortierungen (z.B. Rankings, Empfehlungen oder Suchergebnisse) stark mit, welche Informationen Menschen überhaupt wahrnehmen – und damit auch, welche Produkte sie wählen, welche Inhalte sie konsumieren und wie sie sich eine Meinung bilden. Gleichzeitig ist Aufmerksamkeit knapp: Niemand kann die Informationsflut vollständig verarbeiten, weshalb Menschen automatisch auswählen, was „wichtig genug“ erscheint.

Meine Forschungsidee untersucht, wie diese zwei Ebenen zusammenwirken: die digitalen Filter der Plattformen und die begrenzte menschliche Wahrnehmung.

Das Ziel ist zu verstehen, wann solche Filter Entscheidungen erleichtern – und wann sie unbeabsichtigt Wettbewerb verzerren, Transparenz senken oder zu systematisch schlechteren Entscheidungen führen.

Daraus sollen allgemein verständliche, praxisnahe Leitlinien entstehen, wie digitale Informationsumgebungen so gestaltet werden können, dass sie faire Märkte, bessere Entscheidungen und mehr gesellschaftlichen Nutzen fördern.

Eckdaten

Projektleitung

Projektstatus

laufend, gestartet 04/2026

Institut/Zentrum

Zentrum für Arbeitsmärkte, Digitalisierung und Regionalökonomie (CLDR)

Drittmittelgeber

Digitalisierungsinitiative der Zürcher Hochschulen DIZH