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Neue Kooperationsmodelle für eine schweizweite Gesundheitsplattform: Best Practices aus hochregulierten Märkten (Swiss-KIS)

Die Vorstudie im Rahmen des Swiss KIS-Projekts der ETH Zürich schliesst Forschungslücken zu Kooperations- und Geschäftsmodellen im Gesundheitswesen. Sie analysiert Theorie und Praxis, identifiziert tragfähige Spitalkooperationen – insbesondere Genossenschaftsmodelle – und liefert Grundlagen für Governance, Beteiligung und nachhaltige Finanzierung.

Beschreibung

Das Swiss KIS-Projekt – eine Kooperationsinitiative zwischen der ETH Zürich, dem Kantonsspital Baden und den Tessiner Kantonsspitälern – verfolgt das Ziel, die Möglichkeit einer modularen, interoperablen Gesundheitsdatenplattform für die Schweiz zu prüfen. Die Plattform soll gemeinnützig organisiert sein und im Eigentum von Spitälern bzw. Gesundheitsakteuren stehen, um digitale Infrastruktur, Innovation und Datensouveränität nachhaltig zu stärken.

Spezifische systematische Analysen oder Reviews, die sich ausdrücklich auf Kooperations- und Geschäftsmodelle in diesen Sektoren konzentrieren, sind begrenzt. Die Vorstudie soll diese Lücke schliessen, indem die theoretische versus praktische Umsetzung studiert und zusammengefasst wird. Ausserdem bietet die Studie die Möglichkeit, eine Übersicht über verschiedene Kooperationsformen und rechtliche und organisatorische Barrieren im Bereich des Gesundheitswesens zusammenzustellen.

Die Studie ist als Vorstudie ein vorbereitender Bestandteil des Swiss KIS-Projektes und verfolgt das Ziel, Wissen für die konzeptionelle Ausgestaltung des Governance-Teils und des zukünftigen Geschäftsmodells zu generieren. Im Fokus steht die Frage, wie neuartige Kooperations- und Shared-Service-Ansätze zwischen Schweizer Spitälern aussehen können, um Synergien, Effizienzgewinne und gemeinsame Innovationsfähigkeit zu erschliessen. Hierbei wird ein besonderer Fokus auf die theoretische versus praktische Umsetzung gelegt.

Ziel ist es, tragfähige Ansätze für Kooperationsmodelle zwischen Spitälern zu identifizieren, die eine effizientere Nutzung von Ressourcen, faire Entscheidungs- und Governance-Prozesse und tragfähige Eigentümer-Strukturen ermöglichen. Dabei wird insbesondere ein Genossenschaftsmodell vertieft analysiert.

Die Ergebnisse fliessen unmittelbar in die Governance- und Geschäftsmodell-Entwicklung der geplanten Swiss KIS AG ein. Sie bilden die Grundlage für konkrete Beteiligungsmechanismen, Bewertungslogiken für finanzielle und in-kind Beiträge sowie nachhaltige Finanzierungsmodelle und schaffen so eine belastbare Basis für die spätere Skalierung und Umsetzung der Plattform.

Eckdaten

Projektleitung

Stellv. Projektleitung

Projektpartner

Eidgenössische Technische Hochschule Zürich ETHZ / NEXUS Personalized Health

Projektstatus

laufend, gestartet 02/2026

Institut/Zentrum

Institut für Unternehmensentwicklung (IOV)

Drittmittelgeber

Bund

Projektvolumen

15'000 CHF