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Studie zur Pilotierung der Umsetzung des ABC-Programms

Die Studie begleitet die Erstdurchführung der evidenzbasierten Kurzzeitintervention „Attachment and Biobehavioral Catch-up“ (ABC) im Kanton Schaffhausen und erfasst deren Umsetzung sowie ihr Beitrag zu einer wirksamkeitsorientierten Qualitätsentwicklung zwischen Früher Förderung und Kindesschutz.

Beschreibung

Aktuell wird im Kanton Schaffhausen geprüft, ob Familien in Risikolagen im Rahmen einer familienzentrierten Vernetzung bei Bedarf rasch an geeignete Fachstellen vermittelt werden können. Vor diesem Hintergrund soll mit der geplanten Studie die erstmalige Durchführung des evidenzbasierten bindungsorientierten ABC-Programms für Familien mit Klein(st)kindern (6-48 Monate) im Kanton Schaffhausen begleitet werden. Der ABC-Beratungsansatz wurde von der amerikanischen Bindungsforscherin Dr. Mary Dozier entwickelt.

Internationale Studien zeigen konsistent positive kurz- und langfristige Effekte des ABC-Programms über verschiedene Risikokonstellationen hinweg. Ziel der Studie ist es, kontextspezifische Bedingungen der erstmaligen Durchführung des ABC-Programms im Kanton Schaffhausen bei Herkunftsfamilien in Risikolagen zu erfassen. Im Fokus stehen dabei Aspekte wie Akzeptanz und Umsetzbarkeit des Programms, die Passung in die bestehende familienzentrierte Vernetzung sowie explorative Hinweise auf Veränderungen in der Eltern-Kind-Interaktion und im Belastungserleben.

Die Ergebnisse sollen einen Beitrag zur Weiterentwicklung von Qualitätsstandards im Kindesschutz im Frühbereich und in der Frühen Förderung leisten. Die Durchführung der Fortbildung zum/zur ABC-Berater:in erfolgt durch das Odenwald-Institut der Karl Kübel Stiftung in Kooperation mit dem ABC Parenting Institute.

Eckdaten

Projektleitung

Projektpartner

Kanton Schaffhausen / Erziehungsdepartement / Dienststelle Familie und Jugend; Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie / Odenwald-Institut; Deutsches Jugendinstitut e.V.

Projektstatus

laufend, gestartet 01/2026

Institut/Zentrum

Institut für Kindheit, Jugend und Familie (IKJF)

Drittmittelgeber

Jakob und Emma Windler-Stiftung