Stärkung von Frauen in Führungspositionen: Eine vergleichende Studie der Schweiz und Südafrikas
Diese Studie untersucht die gelebten Erfahrungen von weiblichen Schulleiterinnen in Bildungseinrichtungen im eThekwini-Distrikt von KwaZulu-Natal in Südafrika und im Kanton Zürich in der Schweiz. Im Fokus steht dabei, wie sie ihre Führungsrollen wahrnehmen, gestalten und ihnen Sinn verleihen.
Beschreibung
Basierend auf einem phänomenologischen Paradigma zielt die Forschung darauf ab, die Perspektiven dieser Führungskräfte eingehend zu verstehen und ihre Herausforderungen und Chancen bei der Förderung von Geschlechtergleichstellung und hochwertiger Bildung im Einklang mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) 4, 5 und 17 zu beleuchten.
SDG 4 zielt auf inklusive und chancengerechte Bildung ab, SDG 5 auf die Erreichung von Geschlechtergleichstellung und die Stärkung aller Frauen und Mädchen, und SDG 17 auf globale Partnerschaften für nachhaltige Entwicklung.
Es wird ein qualitativer Forschungsansatz gewählt, der partizipative Forschung (Community-Based Participatory Research, CBPR) integriert und auf feministischen Theorien wie der Standpunkttheorie und der Intersektionalität basiert. Diese Rahmenwerke untersuchen kritisch die Machtdynamiken und sozialen Ungleichheiten, die marginalisierte Gruppen, insbesondere Frauen in Führungspositionen, betreffen.
Die Studie verwendet eine gezielte Stichprobenstrategie, um 80 weibliche und 20 männliche Schulleiterinnen und -leiter, darunter Schulleiterinnen, stellvertretende Schulleiterinnen und Abteilungsleiterinnen, aus zwei Bezirken in eThekwini und dem Kanton Zürich auszuwählen. Die Datenerhebung erfolgt durch Fokusgruppendiskussionen, die den Teilnehmenden eine Plattform bieten, ihre Erkenntnisse und Erfahrungen auszutauschen.
Die thematische Analyse identifiziert und interpretiert Muster in den Daten und ermöglicht so ein differenziertes Verständnis der Faktoren, die die Führungserfahrungen dieser Frauen prägen, sowie der Strategien, die sie befähigen können, die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) 4 und 5 zu erreichen. Ethische Richtlinien werden strikt eingehalten.
Die Studie folgt den Vorgaben der Universität von Südafrika, des Bildungsministeriums von KwaZulu-Natal und der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, um den Schutz, die Vertraulichkeit und die Autonomie aller Teilnehmenden zu gewährleisten.
Eckdaten
Projektleitung
Co-Projektleitung
Dr. Ntombikayise Nkosi (University of South Africa)
Projektteam
Projektpartner
University of South Africa
Projektstatus
Start bevorstehend, 09/2026
Institut/Zentrum
Abteilung International Business; Zurich Center for Sustainability Leadership (ZCSL)
Drittmittelgeber
Bilaterale Programme SNF
Projektvolumen
238'820 CHF